Gegen Spanien war für das ÖFB-Team im WM-Sechzehntelfinale (0:3) nicht viel zu holen – und doch gab es nach dem Spiel Anerkennung für den Gegner. Teamchef Ralf Rangnick und Mittelfeldspieler Nicolas Seiwald hoben dabei besonders einen Kicker hervor.
Die Augen der Fußballwelt waren im Spiel der ÖFB-Elf gegen Spanien vor allem auf Barca-Star Lamine Yamal gerichtet, der immer wieder mit seinen Antritten und Offensivszenen für Aufsehen sorgte. Ein ums andere Mal war es nur Torhüter Alexander Schlager, der ihn noch stoppen konnte.
Der 18-Jährige wurde anschließend auch als „Man of the Match“ ausgezeichnet. Yamal habe durchaus ein starkes Spiel gezeigt, die Auszeichnung hätte aber ein anderer Spieler verdient, überraschte ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick mit seinem Blick auf die Entscheidung.
„Habe ich live noch nie erlebt“
„Ich sage ganz ehrlich, wenn mich jetzt jemand gefragt hätte, wer Man of the Match war, dann heißt der Rodri“, erklärte Rangnick und führte sichtlich beeindruckt aus: „Rodri habe ich zum ersten Mal gesehen in einem Spiel, das war schon außergewöhnlich. So eine Leistung von einem Spieler auf dieser Position habe ich live noch nie erlebt.“
Und auch Mittelfeldspieler Nicolas Seiwald stimmte dieser Beurteilung schließlich zu und adelte Rodri: „Brutal sicher am Ball, brutal ruhig, immer da, wenn man ihn braucht. Er ist ein Top-Top-Spieler.“ Mit 108 Ballkontakten hatte der Routinier die meisten aller Akteure. Noch beeindruckender: 92 Prozent seiner Pässe landeten bei einem Mitspieler. Damit hatte der ManCity-Profi wesentlichen Anteil am Ausscheiden der ÖFB-Elf.
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