Von Anger bis nach Weiz – unser Wandertipp, gewohnt perfekt zusammengestellt von Elisabeth Zienitzer und Silvia Sarcletti, führt diesmal über die sonnigen Südhänge auf den beliebten Gipfel im Weizer Bergland.
Das Weizer Bergland zählt mit Zielen wie Patschaberg, Stroß und Raasberg sowie der Kleinen und Großen Raabklamm zu den abwechslungsreichen Wanderregionen in der Oststeiermark. Ein beliebter und bekannter Gipfel in dem Gebiet ist der Hohe Zetz, der von Weiz, Anger und St. Kathrein am Offenegg aus über mehrere Wanderwege erreichbar ist. Für diesen Tourentipp wählen wir den klassischen Aufstieg vom Ausgangspunkt „Die Hand“ über die südseitigen Hänge zum Gipfel, wobei die waldreichen Abschnitte selbst an warmen Tagen für angenehme Bedingungen sorgen.
Doch nicht nur die Aussicht am Hohen Zetz, sondern auch der Wittgruberhof, eine beliebte Alpenvereinshütte, macht den Reiz dieser Wanderung aus. Beim Abstieg lohnt es sich, auf der sonnigen Terrasse des Wittgruberhofs einzukehren und den Blick über die Stadt Weiz und weit ins oststeirische Hügelland zu genießen.
Fazit: ein Klassiker mit uriger Einkehrmöglichkeit in der Oststeiermark.
Wir starten beim Parkplatz „Die Hand“ (590 m) und folgen dem Weg 11 in Richtung Hoher Zetz. Durch den Wald und über Wiesen erreichen wir eine Asphaltstraße und wandern entlang aussichtsreicher Kulturflächen bergauf. Beim letzten Haus wechseln wir wieder auf einen Steig und gelangen zu einem Knotenpunkt mehrerer Wanderwege. Hier halten wir uns links und wählen den gemütlicheren Anstieg über die Forststraße (Weg 10).
Die letzten Höhenmeter führen auf einem Steig zum Gipfel des Hohen Zetz (1264 m).
Der Abstieg beginnt direkt hinter dem Gipfelkreuz, wo ein teils steilerer Weg zum Wittgruberhof (900 m) führt. Von dort geht es über die Forststraße leicht bergauf, bevor wir beim uns bekannten Knotenpunkt bergab gehen.
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