Dem einen oder anderen Fußballfan dürfte es bereits aufgefallen sein. Anstatt das Spiel langsam und kontrolliert aufzubauen, spielen die Profis von Paris Saint-Germain den Ball direkt beim Anstoß ins Seitenaus. Was versprechen sich die Franzosen davon?
Immer wieder verblüffte PSG in den vergangenen Wochen und Monaten so manchen Zuschauer mit ihrer ganz speziellen Ankick-Taktik – so etwa auch im Champions-League-Halbfinale gegen den FC Bayern München.
Alles so geplant
Was jedoch wie ein patschertes Hoppala wirkt, ruht auf einem wohldurchdachten Plan von Trainer Luis Enrique. Der Ball landet keineswegs zufällig tief in der gegnerischen Hälfte im Seitenaus, viel eher versprechen sich die Pariser dadurch eine aussichtsreiche Chance.
Mittels Gegenpressing, so der Plan, soll der Ball zurückgewonnen und in den Sechzehner gebracht werden, von wo aus er im Idealfall erst im Netz zum Stillstand kommt.
Wem der Enrique-Kniff bislang entgangen ist, der hat eventuell heute Abend die Chance, den Trick unter die Lupe zu nehmen. Um 18 Uhr trifft der französische Meister im Endspiel der „Königsklasse“ auf den englischen Champion Arsenal – Seitenaus-Anstöße nicht ausgeschlossen ...
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