Nach dem Ausscheiden von Atletico Madrid übt die spanische Presse Kritik an Schiedsrichter Daniel Siebert. Besonders eine umstrittene Foulentscheidung sorgt dabei für Aufregung – zumal sie den Spielverlauf wesentlich beeinflusst hat, wie auch Fußball-Experten anmerken.
„Erst Saka, dann der Schiedsrichter – Schachmatt“, schreibt etwa „AS“ und spricht dann von „Details, die stets auf der englischen Seite lagen.“ Die bittere 0:1-Pleite im Halbfinal-Rückspiel gegen Arsenal beendete die Träume vom Champions-League-Finale der Madrilenen.
Dabei sorgt vor allem eine Szene im Nachgang für Ärger. „In einem ausgeglichenen Duell hat sich Daniel Siebert ein Foul von Pubill ausgedacht, noch bevor es zu einem klaren Elfmeter für Griezmann kam, und ließ die peinlichen Zeitverzögerungen der Engländer zu“, echauffierte sich „Mundo Deportivo“.
Hintergrund? Arsenal-Verteidiger Gabriel war nach einem Zweikampf mit Marc Pubill zu Boden gegangen – Schiedsrichter Siebert entschied in der strittigen Szene auf Stürmerfoul. Ein darauffolgendes elfmeterwürdiges Foul an Antoine Griezmann wurde deshalb nicht gegeben.
„In hundert Jahren kein Freistoß“
„Das ist eine Schwalbe von einem Verteidiger. Das ist in hundert Jahren kein Freistoß für Arsenal. Das war ein Elfmeter, fertig aus. Das ist ein Fehler vom Schiedsrichter“, zeigte auch Ex-Kicker Jan Age Fjörtoft bei Sky kein Verständnis für die Entscheidung des Unparteiischen.
Sein Kollege Marko Stankovic attestierte hingegen Atletico eine schlechte Gesamtleistung: „Ich bin sehr enttäuscht. Ich tue mich schwer, die Leistung von Arsenal zu bewerten, weil Atletico unterirdisch war. Was Atletico in der Offensive gezeigt hat, erschreckend.“
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