OBERWART GUNNERS

Eigenbau mit Meister-DNA und Titelhunger

Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Jonathan Knessl ist das Gesicht der jungen Oberwarter. Der 25-Jährige hat eine besondere Beziehung zu Coach Horst Leitner. „Er hat mich damals hierher geholt. Dafür bin ich ihm bis heute dankbar.“

Bei Oberwart kennt man ihn. Nicht, weil er laut ist oder enge Spiele entscheidet. Sondern weil er einer von ihnen ist. Jonathan Knessl ist das beste Beispiel, dass ein Eigenbauspieler in einer kleinen Stadt ganz groß werden kann.

Der 25-Jährige ist trotz seines jungen Alters ein echtes Gunners-Urgestein – seit über zehn Spielzeiten geht er für seinen Herzensklub auf Korbjagd. Begonnen hat alles im Sommer 2014, als er von den Dragonz zum großen Bundesliga-Klub kam. Auch dank eines gewissen Horst Leitner, heutiger Headcoach von Knessl. „Er hat mich damals hierher geholt. Dafür bin ich ihm bis heute dankbar“, hat Jona nur lobende Worte für seinen Mentor und Entdecker Leitner übrig. „Er hat viel Zeit und Geduld in mich investiert. Unterm Strich hat es sich für beide bezahlt gemacht.“

Heute ist er in Oberwart das Aushängeschild. Für die jungen Burschen und Mädels, die in seine großen Fußstapfen treten wollen, ein echtes Vorbild. „Ich hoffe, dass ich sie inspirieren kann, einen ähnlichen Weg einzuschlagen. Auch wenn es nicht immer einfach ist“, so der gebürtige Steinbrunner. Nachsatz: „Niemand will Dinge erreichen, die einfach sind. Die großen Ziele sind die schwierigsten, aber genau das treibt mich an.“ Man merkt, bei Knessl sind das keine leeren Phrasen, sondern das Mindset, nach dem er lebt. „Mein Motto ist simpel: Ich will jeden Tag um ein Prozent besser werden“, betont er.

Sein heutiger Headcoach Horst Leitner holte Jona damals nach Oberwart.
Sein heutiger Headcoach Horst Leitner holte Jona damals nach Oberwart.(Bild: GEPA)

„Ist ein Privileg für mich“
Für Knessl ist es aber alles andere als selbstverständlich, das Gunners-Trikot Woche für Woche tragen zu dürfen. „Auch nach all den Jahren ist es ein Privileg für mich, hier spielen zu dürfen.“

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„Spiele gewinnen macht Spaß. Titel feiern noch viel mehr.“

Jonathan Knessl

Ein weiterer Grund für den großen Erfolg der Oberwarter in den vergangenen Jahren ist der Zusammenhalt. „Bei uns fühlt es sich oft so an, als würde man sich mit Freunden zum Basketballspielen treffen. Das ist es, was uns auszeichnet.“ Und auch für die Play-offs hat der 25-Jährige einiges vor. Das erste Spiel gegen Gmunden am kommenden Sonntag soll der Startschuss sein, für die Mission Back-to-back-to-back-Champion. „Wir konnten in den letzten beiden Jahren den Titel holen. Solche Erfolge motivieren enorm, auch die kommenden Wochen alles reinzuhauen“, weiß er. Jona Knessl ist der beste Beweis, dass man in Oberwart nicht nur Spieler formt – sondern auch Meister. Und das Eigengewächs ist hungrig auf mehr. „Spiele gewinnen macht Spaß. Titel feiern noch viel mehr.“

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