Auf den Spuren der ersten Österreich-Rundfahrt im Jahr 1949 bewegt sich die 75. Auflage des größten Radsportevents Österreichs. Vom 7. bis 12. Juli 2026 verläuft die Lidl Tour of Austria von der Steiermark über Kärnten, Tirol, Salzburg, Oberösterreich und Niederösterreich nach Wien. Am Start stehen gleich sechs WorldTeams und erstmals seit 2004 auch wieder ein österreichisches Nationalteam. Der Start erfolgt in Graz.
„Das war immer mein Traum“, schmunzelte der steirische Radsportverbandspräsident Gerald Pototschnig. „Eine Tour-Etappe durch die steirischen Weinberge.“ Schon vor Jahren machte das der steirische Boss den Tour-Bossen schmackhaft. „Das gibt fantastische Bilder wie beim Giro d’Italia durch die Toskana. Aber dafür braucht es nicht den Giro – das haben wir auch in Österreich.“
Und diesmal wirklich: Weil die Tour of Austria (8. bis 12. Juli) heuer auch von Graz bis nach Gamlitz führt, dabei fast kein Highlight auf der südsteirischen Toskana auslässt, dem Start der Tour einen fantastischen Rahmen gibt. „Am Ende soll es die schönste Sightseeing-Tour Österreichs sein“, verspricht Österreichs Rad-Boss Harald Mayer. „Da siehst du Facetten unserer Landschaft, die du in keinem Fußball-Stadion siehst.“ Aber nicht nur das.
Sportlich hat die Tour mit ihren fünf Etappenorten auch einige Top-Fahrer zu bieten: 22 Rennställe (mit je sechs Fahrern), darunter auch sechs WorldTeams, wie das UAE Team Emirates um Vorjahressieger Isaac del Toro, werden an den Start gehen. Auch das Conti-Team von WSA Graz mit Teamchef Christoph Resl: „Es ist ein Traum, dass wir in Graz starten – wie 2017. Auch die heurige Etappe wird ein großes Radfest.“
Viel Tradition
Pototschnig ist stolz, die Steiermark wieder auf der Radsport-Landkarte zu finden: „Die Steiermark und die Tour haben gemeinsam viel Tradition, Graz wird zum 47. Mal Etappenort sein, war schon 1949 dabei“, sagt Pototschnig, der – zur Überraschung aller Großglockner-Fans – die Steiermark als persönliche „Königsetappe“ ausgerufen hat. Tourdirektor Thomas Pupp weiß: „Es ist sicher eine der schwersten Etappen.“
An Graz haben einige schöne Erinnerungen – auch Ex-Sieger Gerrit Glomser: „Hier habe ich 2002 meine Rundfahrt erfolgreich beendet. Das werde ich nie vergessen.“ Unvergesslich soll auch diese Tour werden, die am 8. Juli in ihre 75. Auflage geht.
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