Vor einem Jahr änderte sich das Leben der Familie Karlsburger mit einem Schlag. Nach einem schweren Verkehrsunfall ist Sohn Felix (14) rund um die Uhr pflegebedürftig. Die Kosten für Therapien sind aber enorm.
Durch Zufall erreicht die „Krone“ die Mutter von Felix, Martina K., genau an seinem 14. Geburtstag. „Ein Zeichen des Himmels?“, fragt sie sich. Seit einem Jahr kämpft die Familie um den jungen Burschen. Bei einem schrecklichen Scooter-Unfall im Vorjahr erlitt Felix ein schweres Schädel-Hirn-Trauma.
Unfall mit dem E-Scooter
Der Bursche habe sich damals den E-Scooter seines Freundes ausgeborgt und war Richtung Billa in Kritzendorf (Klosterneuburg) unterwegs gewesen. Wie jedes fröhliche Kind wollte er sich Süßigkeiten kaufen. Beim Abbiegen wurde er samt Scooter frontal von einem Kleinlaster erfasst. Ein Unfall, der das Leben der Familie binnen weniger Sekunden veränderte.
Nach der Notaufnahme wurde er schließlich aus der Klinik Donaustadt in eine Spezialabteilung des LKH Salzburg verlegt. Der schwere Aufprall beim Unfall verursachte ein Schädel-Hirn-Trauma, weshalb Felix sich in einem „tetralpegischen“ Zustand befindet. Ein Sozialarbeiter vom LKH Salzburg beschreibt der „Krone“ den enormen Leidensweg. „Die Schäden am Gehirn waren so schwer, dass er in einen Tiefschlaf versetzt werden musste.“ Das Kind fand sich in einer Realität wieder, in der es Arme und Beine nicht bewegen und nicht mehr selbstständig essen oder sprechen konnte. Für seine Eltern begann ein Marathon zwischen Hoffnung und Angst.
Felix wird ein Leben lang auf Pflege angewiesen sein.
Sozialarbeiter im LKH Salzburg
„Gedanklich ist er ganz da, körperlich ist er in sich gefangen“, beschreibt Mutter Martina den Zustand, in dem sich Felix nun befindet.Bub ist lebenslang auf Pflege angewiesen Die emotionale Erschütterung der vergangenen Monate sitzt nach wie vor tief. Doch es gibt auch Lichtblicke. Einfache „Ja“- und „Nein“-Kommunikation ist Gold wert für die Familie. Da Felix „im Kopf“ voll und ganz da ist, schauen sie alle gern gemeinsam Filme.
Kommunikationsgerät kann helfen
Um wieder normale Gespräche mit ihrem Sohn führen zu können, hofft die Familie auf ein Kommunikationsgerät – das aber privat bezahlt werden muss. Eine Unfallversicherung konnte die Familie nicht in Anspruch nehmen, da dem Lenker kein Verschulden nachgewiesen wurde. Rund 30.000 Euro waren für einen Teil der Umbauten für das Leben zu Hause notwendig. Doch die täglichen Kosten werden nicht weniger. Eine spezielle Reha im Sommer, die Fortschritte verspricht, kostet rund 10.000 Euro. „Die müssten wir ebenfalls privat zahlen“, sagt die Mutter, die neben dem „großen Bruder“ Felix auch noch zwei jüngere Kinder versorgt.
Vom Land Niederösterreich wurden lediglich 2200 Euro an Unterstützung bereitgestellt, berichtet der Sozialarbeiter hörbar schockiert. Mutter Martina wünscht sich nichts sehnlicher als ein Leben für Felix, in dem er zumindest wieder selbstständig sprechen und am täglichen Leben teilhaben kann. Einem Alltag, den er vor seinem Unfall stets in vollen Zügen genossen hatte. „Felix war ein ganz lebhafter Junge, mit dem wir eigentlich oft schimpfen mussten“, erzählt sie mit tränenerstickter Stimme.
„Krone“- Spendenkonto
Wenn Sie der Familie helfen möchten, freuen wir uns über Ihre Spende unter dem Kennwort „Felix“ auf folgendes Konto: Verein Krone-Leser helfen, AT07 5300 0034 5592 4447, BIC: HYPNATWW.
Ihre Spende ist steuerlich absetzbar, wenn Sie uns Ihr Geburtsdatum bekanntgeben. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung
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