„Erfrischende 5,6 Grad“ seien es, schreibt sie. Was Österreichs ehemalige Skisprung-Heldin nicht davon abhält, den Attersee zu springen und eine Runde zu schwimmen. Erkennen Sie sie?
Richtig, es ist Jacqueline Seifriedsberger. Im Spätsommer 2025 verkündete die Oberösterreicherin ihren Rücktritt vom professionellen Skispringen, die sportliche – und draufgängerische – Attitüde ist offensichtlich geblieben. Es dürfte immerhin nicht jedermanns Sache sein, in einen 5,6 Grad „warmen“ See zu springen und zu schwimmen. Seifriedsbergers Resümee: „Kalt, aber gut“.
Im September hatte Siefriesberger nach 13 Saisonen im Skisprung-Weltcup erklärt, dass sie genug vom professionellen Skispringen habe. „Bereits in den letzten Jahren hat es mich extrem viel Überwindung gekostet, weit zu springen und sauber zu landen. Das wurde von Saison zu Saison schwieriger“, erklärte die Oberösterreicherin damals.
Sieben Medaillen
Die 34-Jährige holte sieben Medaillen (fünfmal Silber, zweimal Bronze) bei Weltmeisterschaften. Sie war schon in den Anfängen des Frauen-Weltcups (2011/12) mit dabei. 228 Weltcupstarts stehen für Seifriedsberger zu Buche.
Entscheidung reifte schon länger
„Neue Regeln, technische Veränderungen und höhere Ansprüche machen es notwendig, sich ständig anzupassen und mit voller Hingabe dabei zu sein“, meinte Seifriedsberger. Diese Hingabe sei nicht mehr vollends vorhanden. „Die Entscheidung, meine Karriere zu beenden, ist dabei nicht von heute auf morgen gefallen, sondern über einen längeren Zeitraum in mir gereift.“
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