Die Toronto Raptors haben am Sonntag (Ortszeit) erstmals seit 2022 wieder ein Play-off-Ticket in der National Basketball Association (NBA) gelöst. Der Klub des Wieners Jakob Pöltl machte mit einem 136:101 gegen die Brooklyn Nets alles klar. Die Kanadier beendeten den Grunddurchgang in der Eastern Conference auf Platz fünf. Der 30-jährige Center bilanzierte mit elf Punkten, fünf Rebounds, je zwei Assists und Steals sowie einem Block in 19:15 Spielminuten.
Zudem hat Pöltl einen weiteren Meilenstein erreicht. Er hält nunmehr bei 2.094 Rebounds im Dress der Kanadier. Damit ist der Wiener in dieser Kategorie auf Platz zehn in der ewigen Rangliste der Raptors vorgestoßen. Er hat Toronto-Legende Vince Carter (2.091 Rebounds) überholt und ist Andrea Bargnani (2.095) unmittelbar auf den Fersen.
Play-off-Luft nach sieben Jahren ist „coole Sache“
Der heimische NBA-Pionier darf nach sieben Jahren wieder Play-off-Luft schnuppern. Das sei für ihn persönlich eine „coole Sache“. Im selben Atemzug hob Pöltl das Team hervor, das „dieses Jahr einen großen Schritt nach vorne gemacht“ habe. Der Wiener selbst war zuletzt 2019 mit den San Antonio Spurs in der K.o.-Phase dabei.
In der ersten Play-off-Runde geht es für Toronto nun gegen die im NBA-Osten viertplatzierten Cleveland Cavaliers. Die Raptors haben früh im Grunddurchgang – Ende Oktober und im November – alle drei Duelle mit der Franchise aus Ohio gewonnen. Die „Cavs“ werden von Donovan Mitchell und dem vor der Trade-Deadline im Februar verpflichteten James Harden angeführt. Der deutsche Welt- und Europameister Dennis Schröder zählt ebenfalls zum Kader. Der Play-off-Auftakt erfolgt am Samstag. Die ersten zwei Spiele der „best of seven“-Serie steigen für die Raptors auswärts am Eriesee.
Pöltl verwies darauf, dass sich das Team der Cavaliers seit den für Toronto siegreichen Duellen im vergangenen Herbst „doch sehr stark verändert“ habe. Das Wiedersehen in der ersten Play-off-Runde werde „auf jeden Fall eine Challenge sein“.
Kein leichter Sieg gegen Brooklyn
„Es war auf keinen Fall ein leichter Sieg. Wir haben uns streckenweise recht schwergetan“, blickte Pöltl auf die Partie gegen Brooklyn zurück, in der Scottie Barnes mit 18 Punkten und je zwölf Rebounds sowie Assists dreifach zweistellig anschrieb. RJ Barrett und Brandon Ingram waren mit 26 bzw. 25 Zählern die besten Werfer. Durch den Sieg und die gleichzeitige 117:143-Niederlage der Atlanta Hawks bei Miami Heat verbesserte sich Toronto noch auf Platz fünf im NBA-Osten.
Die Denver Nuggets waren auch am letzten Spieltag im Grunddurchgang nicht zu biegen und feierten mit 128:118 bei den San Antonio Spurs den zwölften Sieg hintereinander. Im Semifinale der Western Conference wird es wohl ein Wiedersehen der beiden Teams geben. NBA-Spitzenreiter Oklahoma City Thunder schloss die reguläre Saison mit einem 103:135 gegen die Phoenix Suns ab. Der Titelverteidiger erreichte 64 Siege bei 18 Niederlagen.
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