„Kultureller Wandel“
Ab April gilt Rauchverbot an Stränden in Rom
Italien ist auf dem Weg zu einem der Länder mit den strengsten Rauchverboten. Die Stadt Rom wird ab dem 1. April ein komplettes Verbot an allen Stränden einführen. Auch Städte an der Adria wie Pesaro folgen dem Beispiel.
Im beliebten Badeort Jesolo wird das bereits bestehende Rauchverbot in diesem Jahr auf den gesamten Strand ausgeweitet. Gleichzeitig sollen aber eigene Zonen für Raucherinnen und Raucher errichtet werden. Jesolo zählt auch zu den sogenannten „plastikfreien“ Gemeinden Italiens, Kriterien sind etwa das Abfallmanagement und die Umsetzung von Umweltprojekten.
In Rom wird das Rauchverbot ab 1. April an allen Stränden der gesamten Küste von Ostia bis Capocotta gelten. „Es handelt sich um eine wichtige Maßnahme, die in Richtung Umwelt- und Gesundheitsschutz geht, insbesondere in einem Kontext wie den Stränden des Lido di Ostia, die vor allem im Sommer von Tausenden Bürgern und Touristen besucht werden“, sagte das römische Stadtratsmitglied Nando Bonessio.
Geplant ist zudem eine Informationskampagne, die mit sichtbaren und mehrsprachigen Schildern beginnen wird. „Es geht nicht nur darum, ein Verbot einzuführen, sondern einen kulturellen Wandel zu fördern, der darauf abzielt, die Umwelt zu schützen, die Verschmutzung durch Zigarettenstummel zu reduzieren und die Gesundheit der Bürger – insbesondere der Schwächsten – zu sichern“, führte Bonessio aus.
Geldstrafen bis 500 Euro drohen
In Rom drohen bei Verstößen Geldstrafen bis zu 275 Euro. Diese verdoppeln sich auf bis zu 500 Euro, wenn Kinder oder Schwangere anwesend sind. Die Vorschriften gelten unter anderem für Parks, Haltestellen, öffentliche Verkehrsmittel, Spielplätze und Krankenhäuser.
In ganz Italien ist Rauchen seit 2003 in allen öffentlichen Gebäuden, Büros, Bars, Restaurants, Diskotheken und Hotels verboten, falls es dort keine völlig getrennten Zimmer für Raucherinnen und Raucher und kein funktionierendes Belüftungssystem gibt. Bis 2005 lief noch eine Übergangsfrist.








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