Dem KAC droht im Viertelfinale der ICE Hockey League das Aus! Österreichs Eishockey-Rekordmeister verlor das Heimspiel gegen Fehervar am Montagabend mit 3:4. Die Ungarn liegen nach dem ersten Erfolg in Klagenfurt in dieser Serie im „Best of Seven“ nun 3:2 voran. Spiel 6 ist am Mittwoch (19.15 Uhr) in Szekesfehervar angesetzt. Der KAC muss gewinnen, sonst ist die Saison für den Zweiten des Grunddurchgangs zu Ende.
Alle bisherigen Partien der Serie hatte das Heimteam gewonnen. Der ohne den erkrankten Nick Petersen angetretene KAC startete vor knapp 4300 Zuschauern druckvoll. Ein abgefälschter Schuss von Joshua Teves klatschte an die Stange, ehe die Klagenfurter ihre Angriffsbemühungen belohnten. Raphael Herburger setzte Jan Mursak ein, der mit viel Übersicht wieder auf Herburger (7.) zurücklegte. Mit einer unnötigen Strafe gegen Thimo Nickl kam jedoch ein kleiner Bruch ins Klagenfurter Spiel. Die Ungarn kamen auf und profitierten beim Ausgleich von einem Patzer der Hausherren. Justin Richards (15.) stocherte entscheidend nach. Fehervar konnte die Partie ausgeglichen gestalten.
From trifft und patzt
Ihr Topscorer brachte die Klagenfurter erneut voran. Mathias From zog das Tempo an und traf mit Präzision ins rechte Kreuzeck (29.). Für den Dänen war es sein zweiter Treffer im Playoff, der 29. in dieser Saison insgesamt. Fast postwendend fand Fehervar beinahe die Antwort: KAC-Goalie Sebastian Dahm war schon geschlagen, der Puck klatschte aber an die Latte. Der Ausgleich sollte Minuten später nach einem weiteren schweren Fehler der Rotjacken dennoch fallen. Froms „blinder“ Pass landete direkt bei Trevor Cheek, der im Eins-gegen-Eins gegen Dahm eiskalt blieb (34.).
Der nächste Dämpfer für den KAC sollte durch Verteidiger Ole Einar Engeland Andersen erfolgen, der zu Fehervars 3:2 abzog (44.). Die Ungarn lagen erstmals in dieser Serie in Klagenfurt voran – und legten nach. Anze Kuralt eroberte den Puck und fuhr den Konter selbst zu Ende (47.). Ein Powerplay eröffnete dem KAC die Chance zum Anschlusstor: From tanzte durch die gegnerischen Reihen und schloss ab (50.). Der KAC drückte auf das 4:4, Fehervar kam kaum noch konstruktiv aus dem eigenen Drittel. Die Gäste retteten den Auswärtssieg aber über die Zeit.
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