Kurios! Trotz eines irregulären Treffers scheiterte Tschechien im olympischen Eishockey-Viertelfinale an Kanada.
Diese Szene hätte zu einem riesigen Skandal im olympischen Eishockey-Turnier führen können: Im Viertelfinale brachte Ondrej Palat Tschechien gegen Kanada nach 53 Minuten mit 3:2 in Führung.
Einer zu viel
Doch der Treffer hätte nicht zählen dürfen. Wie TV-Bilder bewiesen, hatte Tschechien zum Zeitpunkt des Führungstreffers sechs statt der erlaubten fünf Feldspieler auf dem Eis. Auch beim Torjubel war man zu sechst. Doch die vier Unparteiischen hatten den Regelverstoß nicht gesehen. Die Kanadier protestierten kaum, die Tschechen blieben ruhig. Einen Video-Beweis gibt es dafür nicht, da keine Strafe verhängt wurde. So sind die Regeln des Weltverbandes IIHF.
Somit stand der 28-fache Weltmeister und neunfache Olympiasieger kurz vor dem Aus. Doch die „Ahornblätter“ behielten die Nerven, der Ausgleich von Nick Suzuki (57.) bedeutete die Verlängerung, in der Mitch Marner das Golden Goal erzielte (62.). Kanadas Teamchef Jon Cooper wollte das Skandal-Tor nicht kommentieren. Darauf angesprochen, lächelte er nur und gab keine Antwort.
Auskunftsfreudiger war er da über den Gesundheitszustand von Superstar Sidney Crosby, der gegen Tschechien im Mitteldrittel verletzt in die Kabine musste: „Das Viertelfinale war sicher nicht sein letztes Match bei Olympia.“ Der 28-Jährige ist also fit für das heutige Semifinale gegen Finnland.
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