Drama um Mitfavoritin

Polin weint bittere Tränen: „War nie so am Boden“

Olympia
20.02.2026 07:16
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

„Ich war in meinem Leben noch nie so am Boden. Ich schaffe das nicht“, weinte die polnische Skibergsteigerin Iwona Januszyk nach ihrem Einsatz bei den Olympischen Spielen. Anstatt um die Medaillen mitzukämpfen, beendete die 25-jährige Mitfavoritin das Rennen als Letzte ...

Vor allem der heftige Schneefall hatte Januszyk zugesetzt, zudem hatte sie Probleme, ihre Felle abzuziehen. Eine Kontrahentin nach der anderen zog an der Polin vorbei, ehe niemand mehr übrig blieb.

„Wünsche ich nicht einmal meinem größten Feind“
Im Zielraum flossen schließlich die Tränen, in der Mixed Zone ließ Januszyk ihrem Frust freien Lauf: „Ich habe so viele Jahre trainiert und dann? Ich habe das Schlimmste getan – ich bin Letzte. Ich bin am Boden zerstört. Es tut mir sehr leid, dass mir so etwas gerade bei den Olympischen Spielen passiert ist. Ich kann nicht glauben, wie viel Pech man haben kann, und ich würde so etwas niemandem wünschen, nicht einmal meinem größten Feind. Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll, dass ich so viele Tage, die ich mit meinem Sohn hätte verbringen können, geopfert habe, um dann alles zu verlieren und Letzte zu werden.“

Der Sieg ging an Marianne Fatton.
Der Sieg ging an Marianne Fatton.(Bild: GEPA)

Auch ihre Trainer und Betreuer schafften es nicht, die Athletin aufzubauen. Während die Schweizerin Marianne Fatton die erste Olympia-Goldmedaille im Skibergsteigen bejubeln darf, wird Januszyk wohl noch einige Wochen brauchen, die bittere Niederlage zu verdauen ...

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