In Auto geduckt

Erstes Foto! Andrew hat Polizeistation verlassen

Royals
19.02.2026 20:35

Wenige Stunden nach seiner Festnahme wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch hat Ex-Royal Andrew Mountbatten-Windsor die Polizeistation wieder verlassen. Geduckt auf der Rückbank eines Autos versuchte der gefallene Prinz, sich vor den Kameras zu verbergen. 

Der Bruder von König Charles war am Donnerstagnachmittag auf dem Sandringham-Anwesen in Norfolk in Gewahrsam genommen worden. Dem in den Epstein-Skandal verstrickten Andrew (66) wird Fehlverhalten in einem öffentlichen Amt vorgeworfen. Konkret geht es um Geheimnisverrat an Sexualstraftäter Jeffrey Epstein während Andrews Zeit als britischer Handelsgesandter.

Wohl auf Kaution freigekommen
Britische Medien nannten die Affäre einen „beispiellosen Vorfall“, König Charles teilte allerdings kurz nach der Festnahme mit: „Lassen Sie mich klarstellen: Das Gesetz muss seinen Lauf nehmen.“ Es war allerdings erwartet worden, dass der Ex-Prinz nicht in einer finsteren Zelle übernachten muss. Er dürfte auf Kaution freigekommen sein. 

Medienvertreter vor dem königlichen Anwesen in Sandringham
Medienvertreter vor dem königlichen Anwesen in Sandringham(Bild: AP/Alastair Grant)
Die Polizei durchsuchte am Donnerstagnachmittag das Gelände.
Die Polizei durchsuchte am Donnerstagnachmittag das Gelände.(Bild: AFP/TOBY SHEPHEARD)
(Bild: AFP/TOBY SHEPHEARD)
(Bild: AFP/TOBY SHEPHEARD)
Ex-Royal Andrew Mountbatten-Windsor verließ die Polizeistation am späten Donnerstagabend wieder.
Ex-Royal Andrew Mountbatten-Windsor verließ die Polizeistation am späten Donnerstagabend wieder.(Bild: APA-Images / REUTERS / Phil Noble)

Wegen seiner Verwicklung in den Skandal hatte Andrew bereits alle Ehren, militärischen Ränge und Titel verloren. Er ist kein Prinz mehr, sondern nur noch ein Bürgerlicher. Auch aus seinem Anwesen auf dem Gelände von Schloss Windsor musste er ausziehen, weil sein Bruder dies verfügt hatte.

Die Infografik zeigt die wichtigsten Folgen der Epstein-Affäre für Andrew Mountbatten-Windsor. Genannt werden Missbrauchsvorwürfe, Vorwürfe des Fehlverhaltens im Amt, der Rücktritt von royalen Ämtern im Jahr 2019, der Entzug des Prinzentitels im Jahr 2025, der Auszug aus Schloss Windsor im Jahr 2026 sowie laufende polizeiliche Ermittlungen. Eine Karte von Großbritannien markiert Sandringham, Schloss Windsor und London. Quelle: APA.

Was bedeutet das für die britische Monarchie?
Schon seit Jahren ist Andrew zweifelsohne die größte Belastung für die britische Monarchie. Spätestens jetzt sind sich Adelsexperten einig: Es wird sehr lange dauern, bis sich die Royals von diesem Rückschlag erholen werden. Die Verhaftung von Andrew sei „wahrscheinlich der schlimmste Alptraum“ für die Königsfamilie, sagt etwa die frühere BBC-Korrespondentin Jennie Bond dem Sender Sky. Britischen Medien zufolge soll der Palast nichts über die bevorstehende Festnahme gewusst haben.

Der ehemalige Royals-Reporter der BBC, Peter Hunt, findet der Nachrichtenagentur PA zufolge ähnliche Worte: „Die Verhaftung des Achten in der britischen Thronfolge ist seismisch. Hochrangige Royals befinden sich nun in unbekannten Gewässern, für die sie schlecht gerüstet sind.“ Auch sie müssen laut Hunt Fragen zu Andrew beantworten „und zur Rechenschaft gezogen werden“ – ein Umstand, der der Familie bisher fremd war.

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