Tüll oder Satin? Cut-outs oder Klassik? Beim Opernball geht es längst nicht mehr nur um Walzer und Würstelstand. Es geht um große Auftritte und um Statement-Outfits, die im Blitzlicht bestehen müssen. Auch heuer sorgten viele Roben wieder für Schnappatmung.
Die heimische und internationale Prominenz zeigte sich stilbewusst und selbstsicher – und ein Look strahlte schöner als der andere.
Sharon Stone glänzte etwa in einem maßgeschneiderten Rock der verstorbenen Mode-Legende Valentino, mit der die Schauspielerin eine sehr enge Freundschaft verbunden hat. Sie habe sich für dieses besondere Stück entschieden, da es im Klimt-Design gestaltet ist, wie sie selbst verriet.
„Nanny“-Star Fran Drescher entschied sich hingegen für etwas ganz Besonderes: eine Variation eines Smokings von Dolce & Gabbana. Auffälliger Diamant- und Perlenschmuck verlieh dem schwarzen Kleid mit schmaler Silhouette schließlich noch mehr Glamour. Definitiv einer der Hingucker des Abends!
Lady Eliza Spencer und Lady Amelia Spencer brachten royalen Glamour auf den roten Teppich beim Opernball. Die Nichten von Prinzessin Diana kamen auf Einladung der „Style Up Your Life“-Herausgeber Adi Weiss und Michael Lameraner und verzauberten in Traumroben von Oscar de la Renta.
Dazu kombinierten die Zwillingsschwestern funkelnden Schmuck von Chopard, sowie Handtaschen von Aspinal, Handschuhe von Cornelia James und High Heels von Aquazzura.
Nadine Leopold trug eine Couture-Robe, die Eva Poleschinski exklusiv für Campari entworfen hat. Inspiriert war die Kreation vom charakteristischen Campari-Rot, von präzisen Linien und einer klaren Komposition. Ergänzend griff das Design die kristalline Qualität von Eis sowie die reduzierten Konturen der Campari-Flasche und des Negroni-Glases auf.
Topmodel Adriana Karambeu machte in einer Robe von Anelia Peschev eine fantastische Figur. Für das gewisse Etwas sorgte schließlich funkelnde Schmuckstücke von von Köck.
Model Nadine Mirada musste kurz vor dem Opernball eine Kleiderpanne umschiffen und erschien in einer Ersatz-Robe, die aber umso aufregender war: Denn das Dress in von Violett Popp und Kretschmer überzeugte mit asymmetrischem Schnitt, Transparenz und Perlenverzierungen. Wow!
Schauspielerin Simone Thomalla entschied sich hingegen für klassisches Schwarz von Designer Kilian Kerner und Schmuck von von Köck.
Lili Paul-Roncalli trug ein glitzerndes Kleid mit besonderer Bedeutung: Bei dem Hingucker-Dress handelte es sich nämlich um eine Kreation von Maria Lucas. Ihre Entwürfe waren stets das Herz und die Seele der Roncalli-Magie. Lilis Auftritt ist damit nicht nur glamourös, sondern auch ein liebevoller Tribut an eine große Künstlerin, die im Dezember des letzten Jahres verstorben ist.
Davina Geiss strahlte in einer schulterfreien Robe in Hellblau von Silke Scholz. Auch ihre Schwester Shania setzte auf Silke Scholz, hatte sich aber für ein dunkelblaues Modell entschieden.
Evelyn Burdecki, die kurz vor dem Ball noch ein kleines Outfit-Hoppala meistern musste, strahlte am Abend schließlich in einer Robe von Alexis Fernandez. Auch wenn sie mit der 5 Meter langen Schleppe doch ihre liebe Not hatte ...
Iris Law, Model und Tochter von Schauspieler Jude Law, machte in einer schwarzen, schulterfreien Robe eine Wahnsinns-Figur. Der Schmuck kam von Gastgeber Swarovski und glitzerte im Scheinwerferlicht der Oper.
Mit ihrer selbst kreierten Robe in Rubinrot sorgte Silvia Schneider auf dem Opernball für Schnappatmung. In rund 100 Arbeitsstunden und in Kollaboration mit Couturière Liliya Semenova entstand der glitzernde Opernball-Traum, in dem Schneider auch vor den ORF-Kameras eine gute Figur machte.
Mirjam Weichselbraun trug eine schwarze, schulterfreie Robe mit weit ausgestelltem Rock von Marmar Halim.
Lilian Klebow strahlte in einem „Hollywood-Diven-Kleid“ in royalem Blau von Designerin Dagmar Mikolics. Hingucker des Looks: die in Handarbeit gefertigten Blütenärmeln des zum Look gehörigen Capes.
Klebows ORF-Kollegin Teresa Vogl strahlte in einer olivgrünen Robe von Eva Poleschinski. Das Wow-Dress bestach durch aufregende Cut-outs, tolle Details und das Spiel von verschiedenen Stoffen und Materialien.
Leona König entschied sich für eine Vintage-Robe von Jean Paul Gaultier, die durch zahlreiche rote Glitzersteinchen auf nudefarbigem Stoff bestach.
Maria Angelini-Santner trug eine Laskari-Robe in zartem Rosa, die aus feinstem Chiffon gefertigt worden war. Die edlen Drapierungen des traumhaft schönen Kleides entstanden vollständig in aufwendiger Handarbeit. Eine Federboa rundete den glamourösen Look ab.
Lena Hoschek trug eine Eigenkreation in Olivgrün, die nicht nur tolle Kurven formte, sondern vor allem auch ein Wahnsinns-Dekolleté.
Stargeigerin Lidia Baich setzt heuer auf eine wunderschöne Robe in Violettblau von Modedesigner Christian Seibold, ergänzt durch einen roten Akzent und edlen Schmuck von Mazbani.
Am Donnerstagabend lud die Staatsoper bereits zum 68. Mal zum Wiener Opernball. Die Eröffnung stand heuer ganz im Zeichen des Broadways, die Kostüme des Staatsballettes wurden von Giorgio Armani entworfen.
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