Kurz vor Prozess

Neue Vorwürfe: Sohn von Mette-Marit festgenommen!

Royals
02.02.2026 13:39
Porträt von krone.at
Von krone.at

Nur wenige Stunden, bevor der Prozess gegen Marius Borg Høiby in Oslo starten wird, wurde der Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit festgenommen. Das bestätigte seine Anwältin der Nachrichtenagentur NTB, nachdem Untersuchungshaft beantragt worden war.

Wie die Polizei am Montag mitteilte, wurde der 29-jährige Skandalsohn der Kronprinzessin am Sonntagabend wegen neuer Vorwürfe in Gewahrsam genommen. Es geht demnach um mutmaßliche Körperverletzung, Bedrohung mit einem Messer und einen Verstoß gegen ein Kontaktverbot.

Bis zu 16 Jahre Gefängnis drohen
Gegen Høiby beginnt am Dienstag in Oslo ein viel beachteter Prozess. Der Sohn der Kronprinzessin aus einer früheren Beziehung ist bisher in 38 Punkten angeklagt – unter anderem wegen Vergewaltigung, Misshandlung in engen Beziehungen, Körperverletzung, Sachbeschädigung sowie Verstößen gegen Besuchsverbote. Insbesondere die Vorwürfe der Sexualdelikte weist er zurück.

Kronprinzessin Mette-Marit mit ihrem Sohn Marius
Kronprinzessin Mette-Marit mit ihrem Sohn Marius(Bild: APA-Images / dana press / dana)

Die ersten Vorwürfe waren 2024 laut geworden – seitdem ist ihre Zahl stetig gewachsen. Zuletzt kamen erst vor einigen Wochen sechs weitere Anklagepunkte hinzu: So soll Marius Borg Høiby etwa 3,5 Kilo Marihuana aufbewahrt und transportiert haben und mehrfach zu schnell Motorrad gefahren sein.

Kokain-Konsum und Drogenprobleme zugegeben
Im Sommer 2024 hatte er zugegeben, unter Alkohol- und Kokain-Einfluss gegenüber seiner damaligen Freundin gewalttätig geworden zu sein und Dinge in ihrer Wohnung zerstört zu haben. In einer Stellungnahme berichtete er damals von psychischen Problemen und davon, seit Längerem mit Drogenmissbrauch zu kämpfen.

Die Ermittler sind sicher, dass er sich eine ganze Reihe an Straftaten zuschulden hat kommen lassen, darunter mehrere Sexualstraftaten nach dem norwegischen Vergewaltigungsparagrafen. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.

Marius Borg Høiby steht ab Dienstag vor Gericht in Oslo. Ihm wird unter anderem Vergewaltigung ...
Marius Borg Høiby steht ab Dienstag vor Gericht in Oslo. Ihm wird unter anderem Vergewaltigung in vier Fällen vorgeworfen.(Bild: EPA/KHAKON MOSVOLD LARSEN)

Marius sagt vor Gericht aus
Der Prozess soll bis Mitte März andauern, Marius drohen bis zu 16 Jahre Gefängnis. Nach dem Verlesen der Anklageschrift und den Plädoyers am ersten Tag soll Høiby am zweiten Prozesstag zu den Vorwürfen gegen ihn Stellung nehmen.

Außerdem kommen mehrere mutmaßliche Opfer und Zeuginnen zu Wort, darunter Ex-Freundinnen des Angeklagten. Es herrschen strenge Vorgaben für die Berichterstattung über die Frauen. Zahlreiche der Aussagen finden hinter verschlossenen Türen statt. Das Medieninteresse ist immens.

Königsfamilie in Bedrängnis
Die Königsfamilie ist durch den Skandal in Bedrängnis geraten, vor allem die an einer unheilbaren Lungenkrankheit leidende Prinzessin Mette-Marit ist im Zwiespalt zwischen ihren Rollen als Mutter und künftige Königin.

„Wir denken viel an die Betroffenen in dieser Affäre“, erklärte Kronprinz Haakon am letzten Mittwoch. Der Sohn von König Harald V. und Königin Sonja zeigte sich gleichzeitig überzeugt, dass die Justiz in dem Fall auf die „denkbar geordnetste, korrekteste und gerechteste Weise“ vorgehen werde.

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