Gegen 3 Uhr wurde am Montag die Berufsfeuerwehr Linz, gemeinsam mit der Polizei und dem Rettungsdienst, in das Franckviertel zu einem Brand alarmiert. In der Nachrichtenzentrale der Berufsfeuerwehr ging ein Notruf eines Bewohners ein, der einen Brand meldete. Vor dem Lokal war vor elf Jahren ein Mord passiert.
Beim Eintreffen loderten die Flammen aus dem Dach. Daraufhin wurde ein weiteres Hubrettungsgerät (Teleskopmastbühne) angefordert, um den Dachstuhlbrand von mehreren Seiten und gleichzeitig im Innenangriff unter Atemschutz zu bekämpfen, so die Berufsfeuerwehr. Dazu wurde die Dachhaut von außen geöffnet, um gezielt die Glutnester zu entdecken und abzulöschen.
Glutnester abgelöscht
Von innen wurde ebenso der teilweise bereits eingestürzte Trockenbau entfernt, um die Glutnester abzulöschen. Hier befand sich eine durchgebrannte Wasserleitung, die diesen Bereich von sich aus löschte. Die Wasserleitung wurde abgedreht, um den Wasserschaden zu verhindern. Die Bewohner konnten sich vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte selbst in Sicherheit begeben. Die Nachlöscharbeiten dauern noch an.
Auch interessant: Die Brandursache ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Vor dem damaligen Lokal war 2014 ein 45-Jähriger mit einem Kopfschuss regelrecht hingerichtet worden.
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