Freitagabend geriet in Neusiedl am See plötzlich das Erdreich in Bewegung: Eine Stützmauer gab nach und ein Auto wurde unter den Massen begraben. Der Bereich ist derzeit großräumig gesperrt, Statiker prüfen die Lage. Die Bürgermeisterin appelliert eindringlich, die Gefahrenstellen zu meiden.
Am Freitagabend kam es im Bereich Ödes Haus, unterhalb der Volksschule am Tabor, zu einem Hangrutsch. Eine Stützmauer gab nach, Erd- und Gesteinsmassen lösten sich und rutschten talwärts. Dabei wurde auch ein abgestelltes Auto unter dem Erdreich begraben.
Keine Verletzten
Verletzt wurde nach bisherigen Informationen niemand. Der betroffene Bereich wurde jedoch umgehend großräumig gesperrt. Die Kellergasse sowie die weiterführende Friedhofsgasse sind seither für den Verkehr nicht passierbar.
Gutachter und Statiker sind im Einsatz
Bürgermeisterin Elisabeth Böhm bestätigte, dass die Situation derzeit fachlich geprüft wird. „Der Bereich wird statisch untersucht. Erst danach kann entschieden werden, welche weiteren Maßnahmen notwendig sind“, erklärte sie gegenüber der „Krone“.
Nach Angaben der Stadtgemeinde kam es sowohl zum Einsturz eines Teils der Stützmauer als auch zu einem Hangrutsch. Gutachter und Statiker sind mit der Analyse des Untergrunds befasst, um die Stabilität des betroffenen Abschnitts zu beurteilen.
Bereich bleibt vorerst gesperrt, Bevölkerung soll Gefahrenstelle meiden
Die Absturzstelle bleibt bis auf Weiteres gesperrt. Das Betreten ist ausdrücklich verboten. Die Gemeinde appelliert eindringlich an die Bevölkerung, die Absperrungen zu beachten und den Gefahrenbereich zu meiden. Wann die Sperren aufgehoben werden können, ist derzeit offen.
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