Sie hat es tatsächlich geschafft: Jelena Rybakina hat sich etwas überraschend zum ersten Mal zur Gewinnerin der Australian Open hochgeschwungen!
Die Kasachin setzte sich in einem hochdramatischen Melbourne-Endspiel gegen die Belarussin Aryna Sabalenka nach 2:18 Stunden in drei Sätzen mit 6:4, 4:6 und 6:4 durch, wobei sie im finalen Durchgang einen schnellen 0:3-Rückstand aufzuholen verstand. Sie kassiert einen Siegerscheck in Höhe von umgerechnet 2,44 Millionen Euro für ihren zweiten Major-Titel nach Wimbledon 2022. Die 26-jährige Kasachin Rybakina verkürzte damit im Head-to-Head auf 7:8 und verbessert sich im WTA-Ranking von Platz fünf an die dritte Stelle. Sabalenka indes verlor in ihrem achten Major-Endspiel zum vierten Mal.
Frauen-Finale unter Hallenbedingungen
Das Finale fand unter Hallenbedingungen statt, denn das Dach in der Rod Laver Arena wurde von Beginn an wegen Regens geschlossen. Rybakina startete stark in das 15. Duell der beiden Finalistinnen. Sie nutzte gleich im ersten Spiel ihren zweiten Breakball und bestätigte das Break mit einem Aufschlaggame zu null zum 2:0. Bis zum 4:3 ging alles mit dem Aufschlag, dann fand Sabalenka zwei Rebreak-Chancen vor, doch die Kasachin rettete sich mit guten Aufschlägen. Rybakina hielt ihr Service und nach 37 Minuten gewann sie den ersten Durchgang mit dem ersten Satzball 6:4.
Im zweiten Satz blieb das Match ausgeglichen, doch Sabalenka war bei ihrem Aufschlag unantastbarer. Zunächst vergab die Weltranglisten-Erste noch drei Breakbälle zum 2:0, doch beim Stand von 5:4 gelang dann der konsequenteren Favoritin ihr erstes Break zu null und damit zum Satzgleichstand. In dieser Tonart ging es dann weiter, denn Sabalenka nutzte das Momentum gleich zum nächsten Break zum 2:0. In ihrem vierten Finale en suite „down under“ schien sie nun auf Siegkurs zu sein.
Rybakina dreht 0:3 im dritten Satz
Doch das Hineinschreien von Coach Stefano Vukov beim Stand von 0:3 („Du musst mehr Energie reinlegen“) machte sich bezahlt: Rybakina servierte zwei Asse und schaffte danach das Rebreak zum 2:3 sowie den Ausgleich. Einmal mehr zeigte sich, wie sehr ein Tennis-Match auch Kopfsache ist. Rybakina drehte das Match, schaffte das Break zum 4:3 und stand nach fünf Games en suite vor dem Sieg. Nach einem letzten „Durchschnaufen“ Rybakinas, das Sabalenka zu einer Verkürzung auf 5:4 nutzte, beendete die Kasachin die Partie in der Wiederholung des Endspiels von 2023 gleich mit dem ersten Matchball …
Die Damen-Finale der Australian Open seit 2000:
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