Nach dem Entwurf eines gemeinsamen Rahmenplanes beim Weltwirtschaftsforum im Schweizer Nobelort Davos wird laut US-Außenminister Marco Rubio noch am heutigen Mittwoch der Prozess zu einer Einigung im Grönland-Konflikt eingeleitet.
Die kommenden Treffen zwischen den USA, Dänemark und Grönland sollen so gestaltet werden, dass es nicht bei jedem Gespräch zu einem „Medienzirkus“ kommt. Davon erhoffe man sich mehr Flexibilität, um ein positives Ergebnis zu erreichen. „Ich denke, wir werden das schaffen“, gab sich Rubio optimistisch.
Die Botschaft von US-Präsident Donald Trump in Davos, dass er doch keine gewaltsame Lösung anstrebe, bezeichnete Rubio als „bemerkenswert“ und „wichtig“. Zur Deeskalation hatte vergangene Woche auch beigetragen, dass Trump seine Drohung mit Strafzöllen gegen Dänemark, Deutschland und andere europäische Länder zurücknahm.
Dänischer Minister: „Brauchen einen ruhigen Prozess“
Über das weitere Vorgehen sei bereits in der Vorwoche gemeinsam beraten worden, gab Dänemarks Außenminister Lars Lokke Rasmussen bekannt. Auch er betonte bei dieser Gelegenheit, dass man Zeitpunkte von künftigen Treffen der Gruppe nicht ankündigen wolle. „Denn wir wollen der Sache die Dramatik nehmen. Jetzt brauchen wir einen ruhigen Prozess“, meinte Lokke Rasmussen demnach.
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