Nach dem Rekordsieg in Schladming brachen die Emotionen aus Henrik Kristoffersen heraus. „Endlich kann ich sagen, dass es wirklich mein Haus hier ist“, jubelt der Norweger. Doch auch in diesem Moment des Triumphs konnte er sich eine erneute Spitze nicht verkneifen.
Als der Rekordsieg fix war, entluden sich bei Henrik Kristoffersen alle Emotionen. „This is my house!“, schrie er in den Nachthimmel von Schladming und kniete sich dann in den Schnee. Vom Publikum wurde er frenetisch gefeiert. Mit seinem fünften Sieg ist er neuer alleiniger Slalom-König des Nightrace.
Zuvor teilte er diesen Rekord mit Ex-ÖSV-Ass Benjamin Raich. Bei diesem entschuldigte er sich schließlich noch im Zielraum – es folgte eine herzliche Umarmung. Wie viel dem Norweger dieser historische Sieg bedeutet, wurde schließlich auch im Interview mit dem ORF ersichtlich.
Und dann doch wieder Kritik
„Alle sagen immer, ich jammere zu viel wegen der Bedingungen und Kurssetzungen – dann sagen sie, ich bin alt und habe lange nichts mehr gewonnen. Aber jetzt – es ist mein fünfter Sieg in Schladming. Endlich kann ich wirklich sagen: Das ist mein Haus hier!“, zeigte sich Kristoffersen emotional – „das ist einfach unglaublich.“
Aber erneut konnte sich der Routinier auch eine Spitze nicht verkneifen. Er habe mit Schmerzen im Rücken zu kämpfen, so der 31-Jährige, diese hätten sich durch die Pistenbedingungen sicherlich nicht verbessert: „Unter solchen Bedingungen sollten keine Rennen gefahren werden. Das ist nur dumm. So ist es halt mehr ein Eisring als eine Skipiste.“
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