„Was ist das für 1 life?“ Diese ironisch geseufzte Frage wurde zum Jugendwort des Jahres 2016 erkoren. Dieses Jahres, das nun ein nostalgisches Revival erlebt. Instagram, TikTok & Co. werden mit Fotos aus der „guten alten Zeit“ geflutet – eine Rückschau durch die rosarote Brille.
2016 war das Jahr, in dem man sich statt spazieren zu gehen auf „Pokémon Go“-Jagd machte. In dem lustige Hundefilter auf Snapchat nicht einmal den Hauch von KI-generierten Bildern hatten und viele bei dem Wort „Influencer“ zur Grippe-Impfung eilten. Ein „Huh!“ reichte bei der EM aus, um Island zum Sieger der Herzen zu machen. Und in Österreich sorgte die slimfitte Politik für Aufbruchstimmung, der große politische Aufreger war die „Bundespräsidentenstichwahlwiederholung“.
2016 war aber auch ein Jahr der Terroranschläge. Europa wurde durch den Brexit erschüttert und Donald Trump zum Präsidenten gewählt. So leicht war es also gar nicht, dieses verklärte Jahr. Aber wir ahnten es noch nicht. Wir ahnten nicht, wie ein simples „Wir schaffen das!“ die Gesellschaft spalten würde. Wir wussten nichts von einer Pandemie, vom blutigen Krieg in Europa, von Energiekrisen und Inflation. Wir ahnten nicht, dass Trump, dieser vermeintlich schlechte „Treppenwitz der Geschichte“, die Welt wie einen Spielball seiner Macht behandeln würde.
2026 hingegen möchte man bereits nach einem Monat umtauschen. Da kann man schon nostalgisch werden: 2016 – was war das nur für 1 Leben!
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