Gastronomin Susi Schellhorn erzählte der „Krone“, wie es ihr ohne ihren Mann Sepp und ihren Sohn Felix an der Spitze des Schellhorn-Imperiums ergeht und warum es dafür durchaus eine große Portion Disziplin braucht.
„Unsere ganze Familie ist sehr freiheitsliebend. Auch unsere Kinder. Sie alle haben ihren eigenen Willen und ihre Wünsche. Und das ist gut so“, ist Gastronomin Susi Schellhorn überzeugt. Während Gatte und Staatssekretär Sepp Schellhorn Politik macht, sind auch die drei gemeinsamen Kinder flügge geworden.
Nach zwei Jahren im familieneigenen Hotel Seehof in Goldegg zog sich zuletzt auch Sohn Felix Ende 2025 überraschend zurück. „Wir haben unsere Kinder nie in ein Korsett gezwängt“, sagt Susi Schellhorn, die seit Ende 2025 alleine an der Spitze der fünf Schellhorn-Betriebe steht.
„Diese sind das M32, der Seehof, die zwei Skirestaurants und der Bierführer. Das ist schon viel“, gibt die 59-Jährige zu. Zu bewältigen sei das alles nur unter einer einzigen Bedingung: „Mit einem sehr guten Team, das über die Jahre zusammen gewachsen ist und in dem Zusammenhalt großgeschrieben wird. Damit steht und fällt alles“, verrät sie ihr Geheimnis.
Rund 60 Angestellte zählen die Schellhorn-Betriebe. Eine Trennung zwischen privatem Dasein und dem Beruf – unmöglich: „Nein, das gab es nicht in den vergangenen Jahren. Wir haben das Hotel immer sehr gelebt. Das waren immer Plätze, die wir so modelliert haben, dass das unsere Plätze sind und wir uns darin wohlfühlen. Ich umgebe mich zum Beispiel gerne mit Kunst und Künstlern. Dieses Umfeld ist für mich sehr inspirierend.“
Kunst und Kultur geben Susi Schellhorn Halt
Anlass genug, nun auch im Seehof die Kultur wieder mehr aufleben zu lassen. Einmal im Monat gibt es „Susis Salon“, eine literarische Veranstaltungsreihe, bei der unterschiedliche Künstler, wie zum Beispiel Max Simonischek, in den Seehof kommen und lesen.
Beruflich etwas anderes zu machen, ist für Susi Schellhorn eigentlich nie infrage gekommen: „Ich habe früher zwei Jahre als Flugbegleiterin bei Austrian Airlines gearbeitet, wollte aber immer mit meinem Mann den Familienbetrieb weiterführen. Ein Hotel bietet sehr viel Spielraum für Kreativität.“
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