Entwarnung für die Steinbrüche in Rechnitz und Burg (beide Bezirk Oberwart): Bei der Untersuchung von Proben konnte kein Asbest nachgewiesen werden. In den Orten, wo Greenpeace verunreinigtes Material feststellte, wollen die Bürgermeister hingegen zunächst die Ergebnisse der Luftgüte-Messung abwarten.
Vor rund einem Monat wurden in den Steinbrüchen Bernstein, Pilgersdorf, Glashütten bei Schlaining und Badersdorf erhöhte Asbestwerte festgestellt. Die Bezirkshauptmannschaft Oberwart ordnete umgehend die Schließung an. Wegen der räumlichen Nähe wurden auch Proben in den Steinbrüchen Rechnitz und Burg genommen. Die Testergebnisse liegen nun vor: Es wurde kein Asbest nachgewiesen. „Der Betrieb geht damit normal weiter“, so Bezirkshauptmann Peter Bubik.
Asbest wurde aber, wie berichtet, von der Umweltschutzorganisation Greenpeace in Materialproben aus Rechnitz, Oberwart und Neumarkt im Tauchental festgestellt. Die betroffenen Gemeinden wollen nun die vom Land angekündigten Erhebungen zur Luftqualität abwarten. Sollten dann Maßnahmen zu treffen sein, würde man sie umsetzen, betonen die Bürgermeister.
Freiheitliche für Aufklärung
Die FPÖ forderte hingegen „volle Aufklärung“, die Bevölkerung habe ein „Recht auf Klarheit statt Panik oder Verharmlosung“, so Klubobmann Christian Ries. Falls sich die Risiken bestätigen, brauche es umgehend Maßnahmen zur Entschärfung. Sollte sich herausstellen, dass die Umweltorganisation Panik verbreitet habe, fordert Ries die Prüfung rechtlicher Schritte.
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