Zwei Monate nach Crew

Chinas beschädigtes Raumschiff ist wieder gelandet

Wissen
19.01.2026 10:35
Porträt von krone.at
Von krone.at

Chinas beschädigtes Raumschiff „Shenzhou 20“ ist wieder zur Erde zurückgekehrt. Es hätte eigentlich bereits am 4. November landen sollen, doch Risse im Fenster verzögerten die Rückkehr. Laut Fachleuten war „Shenzhou 20“ wohl mit kleinen Weltraumschrottteilen zusammengeprallt.

Vor zwei Monaten mussten Chinas Behörden erstmals ein Notfallprotokoll in Gang setzen, um die gestrandete dreiköpfige Crew zur Erde zurückzuholen. Die Raumfahrer stiegen auf die bereits angedockte Kapsel des Nachfolgers  „Shenzhou 21“ um und kehrten am 14. November sicher auf die Erde zurück. Sie hatten rund ein halbes Jahr im All verbracht, wissenschaftliche Experimente durchgeführt und den Schutz der Station gegen Weltraumschrott ausgebaut. Während dieser Zeit war die Nachfolgemission „Shenzhou 21“ an der Station eingetroffen, die die Gestrandeten aufnahm.

Das Raumschiff, das mit kleinen Weltraumschrottteilen zusammengeprallt sein dürfte und deshalb Risse im Fenster hat, blieb für weitere Überprüfungen und Reparaturen an der Weltraumstation. Es kehrte nun nach insgesamt 270 Tagen im All zurück. Nach ersten Begutachtungen machte die Raumkapsel laut chinesischen Medien einen normalen Eindruck. Auch die Güter an Bord seien in gutem Zustand, hieß es.

Hier sehen Sie ein Foto von dem Raumschiff:

Der Vorfall zeigt, dass Weltraumschrott wie Satelliten und Bruchstücke, die nicht mehr verwendet werden, ein drängendes Problem für die internationale Raumfahrt ist. Zum ersten Mal seit Beginn des bemannten chinesischen Raumfahrtprogramms 2003 musste eine Crew ihren Rückkehrplan während einer laufenden Mission ändern.

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