Kein Jörg oder HC. „Nur Herbert Kickl kann in Österreich etwas verändern, hoffentlich sind bald Wahlen und die Verlier-Ampel wird abgewählt“, postet ein Leser auf krone.at. „Wenn der Kickl nur vulgär austeilt, braucht man sich nicht wundern, wenn keiner mit ihm koalieren will“, schreibt dagegen ein anderer. Ja, wie kein Zweiter hierzulande polarisiert er, der FPÖ-Chef, der vor einem Jahr fast Kanzler geworden wäre. Die Reaktionen sind so zahlreich wie heftig. So zustimmend wie ablehnend. Es findet sich manch denkwürdiges, etwa wenn eine Userin postet: „Das wird nix, Herbert – so zu schimpfen und dann die anderen zu brauchen“. Die Replik eines weiteren Lesers darauf: „40 Prozent der Wähler sehen das anders.“ Einer glaubt: „Ein Jörg oder HC wird aus ihm nicht mehr werden“. Aber vielleicht doch ein Bundeskanzler?
Nur Umfragenkanzler. Mit dem FPÖ-Neujahrstreffen in Klagenfurt und dem Auftritt Herbert Kickls dort setzt sich heute in der „Krone“ auch der blaue Insider Andreas Mölzer auseinander. Er widmet sich in seinem Kommentar auch der Frage, ob denn Kickl jemals einen Koalitionspartner finden könne, der ihm ins Bundeskanzleramt verhilft. „Dazu“, schreibt FPÖ-Kenner Mölzer, „meinte Kickl jüngst kryptisch in einem Hintergrundgespräch, warum sich immer nur die Freiheitlichen spalten sollten“. Doch der ehemalige blaue Politiker Mölzer kommt zum Schluss: „Jenseits solcher Spekulationen muss sich der FPÖ-Chef aber eingestehen, vorläufig nur Umfragenkanzler und nicht Volkskanzler zu sein.“
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