Der neue Präsident?

Gerüchte um Schallenberg als Kandidat für Hofburg

Innenpolitik
18.01.2026 22:00

Peter Kaiser, oder doch Doris Bures? Norbert Hofer, oder sogar vielleicht Herbert Kickl selbst? Fast schon täglich kursieren neue Gerüchte darüber, wer Bundespräsident Alexander Van der Bellen nachfolgen könnte. Zu Namen, die bereits länger kursieren, gesellt sich bei der ÖVP jetzt ein neuer: Doppel-Ex-Kanzler Alexander Schallenberg. 

„Ich bin bereits Präsident – im Sportbereich beim Kärntner Volleyballverband seit 1992, des Österreichischen Jugendherbergsverbandes und von Special Olympics Kärnten. Ich kenne das Präsidiale also sehr gut“, mit diesem Statement im „Krone“-Interview befeuerte Kärntens Noch-Landeshauptmann Peter Kaiser zuletzt abermals die Gerüchte um eine mögliche Kandidatur bei der Bundespräsidentschaftswahl im Jahr 2028.

Wie berichtet, schloss der Kärntner bereits im Interview davor einen Antritt nicht aus. Als SPÖ-interne Gegenkandidatin gilt die Dritte Nationalratspräsidentin Doris Bures. Beiden, Kaiser und Bures, bescheinigte eine „Krone“-Umfrage (siehe Grafik unten) zuletzt auch gleich gute Aussichten auf das höchste Amt im Staat.

(Bild: Krone KREATIV/APA/Roland Schlager(2x), Andreas Tröster(2x), Rene Walentin, Christian Jauschowetz(2x), AFP/Philip Davali, fotografundfee.at, EPA/Robert Ghement, stock.adobe.com)

Kickls Joker
Auf Seiten der FPÖ kündigte Parteichef Herbert Kickl ja bereits an, einen „Joker“ ins Rennen um die Hofburg schicken zu wollen – ohne freilich zu verraten, wen er damit meine. Gute Werte hatte bei der Umfrage jedenfalls weiterhin Ex-Kandidat und Ex-Parteichef Norbert Hofer. Zumindest in den anderen Parteien hält man es aber auch für möglich, dass Kickl selbst sein Joker werden könnte. 

Schallenbergs Lebensplanung
Zumindest ein neuer und durchaus bekannter Name wird indes gerade in ÖVP-Gremien gehandelt. Neben dem Ex-Europa-Politiker Othmar Karas fällt in schwarzen Kreisen zuletzt immer häufiger der Name des zweifachen Ex-Kanzlers und ehemaligen Außenministers Alexander Schallenberg (56). Der Spitzendiplomat und außenpolitisch bestens vernetzte Schallenberg, der vor rund einem halben Jahr als Präsident der Denkfabrik „Europe‘s Futures Initiative“ (EFI) vorgestellt wurde, soll das Amt sogar selbst anstreben. Offiziell bestätigen will das freilich aber noch niemand. „Das ist absolut nicht Teil seiner Lebensplanung“, heißt es dazu auf „Krone“-Anfrage aus seinem Umfeld. Bundeskanzler zu werden, stand bekanntlich jedoch auch nie auf seinem Karriere-Plan – und er wurde es sogar zweimal!

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