Henrik Kristoffersen hat beim Slalom-Klassiker in Wengen zwar sein 100. Weltcup-Podium eingefahren, danach aber für ordentlich Zündstoff gesorgt. Der Norweger kritisierte die Pistenbedingungen scharf und lag damit bereits vor dem Rennen im Clinch mit der FIS.
Schon im Vorfeld wurde Kristoffersen im Streitgespräch mit FIS-Rennleiter Markus Waldner beobachtet. Nach Rang drei legte der 31-Jährige nach: „Die Bedingungen waren extrem wechselhaft. Ein Abschnitt war total glatt, dann wieder weich, danach sehr aggressiv und plötzlich wieder eisig.“
Kristoffersen sah darin ein Sicherheitsrisiko: „Das ist extrem gefährlich für Knie und Rücken. Das hätte nicht so sein müssen, man hätte die Piste anders präparieren können.“
„Ich bin noch nicht fertig“
Dabei hätte es eigentlich ein Tag zum Feiern sein sollen. Mit dem 100. Podest erreichte Kristoffersen einen Meilenstein. Ans Aufhören denkt er noch lange nicht: „Diese Marke bedeutet mir sehr viel, aber ich bin noch nicht fertig. Ich plane meine Karriere bis zu den Olympischen Spielen 2030.“ Nach Mailand/Cortina 2026 steigen die Winterspiele dann in den französischen Alpen.
Pieren kontert
Der frühere Fahrer und Ex-Rennleiter in Adelboden, Hans Pieren, sah keine Probleme bei der Piste. Die vielen Ausfälle im ersten Lauf (16) seien nicht der Präparierung geschuldet. „Ein Innenski-Fehler wurde schon vor 40 Jahren mit einem Ausfall bestraft. Dazu kam eine sehr anspruchsvolle Kurssetzung“, so Pieren.
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