Der oberösterreichische Spezialmotorenhersteller Steyr Motors hat sich laut eigenen Angaben einen Rahmenvertrag mit mindestens 30 Millionen Euro Umsatz in China gesichert. Darin enthalten ist ein verbindliches Auftragsvolumen von mindestens 750 zusätzlichen Motoren bis 2030.
Demnach werden diese Motoren initial direkt am Standort Steyr produziert und von dort nach China exportiert. Zudem gründete Steyr Motors ein Joint Venture mit Trysun.
Das Joint Venture mit dem asiatischen Partnerunternehmen und der Aufbau einer lokalen Produktion in China sind den Angaben zufolge bereits gestartet. Ziel sei es, „zusätzliche Geschäftspotenziale zu erschließen, die nicht Bestandteil des gesicherten Mindestvolumens aus dem 5-Jahres-Vertrag sind, um den asiatischen Markt effizienter beliefern zu können“, heißt es dazu vom Unternehmen.
Asien als wichtiger Markt
„Ohne zusätzliche Investitionen erschließen wir uns, wie im Halbjahresbericht angekündigt, ein erhebliches Upside-Potenzial von mehr als 100 Millionen Euro Auftragswert über den bisher kommunizierten Businessplan hinaus“, erklärte Steyr-Motors-CEO Julian Cassutti. Es sei ein „weiterer Meilenstein auf unserem Weg, den asiatischen Markt langfristig zu erschließen“.
Steyr Motors produziert vor allem für den Rüstungssektor und kommunizierte in den vergangenen Monaten zusätzliche Auftragseingänge stets sehr offensiv.
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