Wegen Wartezeiten

Zwei Krankenhäuser arbeiten nun bei OPs zusammen

Oberösterreich
05.03.2026 14:00
Porträt von Krone Oberösterreich
Von Krone Oberösterreich

Personalmangel und lange Wartezeiten machen dem heimischen Gesundheitssystem aktuell zu schaffen. Um etwas Linderung zu erlangen, arbeiten nun das Linzer Uni-Klinikum (KUK) und das Unfallkrankenhaus der AUVA in Sachen Operationen zusammen. 

„Um die Wartezeiten für planbare orthopädische und traumatologische Eingriffe im oberösterreichischen Zentralraum zu reduzieren, bündeln das Unfallkrankenhaus Linz der AUVA (UKH) und das Kepler Universitätsklinikum (KUK) ihre Kräfte“, heißt es in einer Aussendung. Die Kooperationsvereinbarung ermöglicht es ab sofort, dass Patienten des KUK im UKH Linz operiert werden können. 

Bis zu 15 Eingriffe im Monat
Die Auswahl der Patienten sowie die Terminvergabe und Zuweisung erfolgen ausschließlich über das KUK. Bis zu 15 Operationen werden pro Monat dann im UKH stattfinden. Dadurch sollen Wartezeiten verkürzt werden.

„Hinter OP-Wartezeiten stehen keine abstrakten Zahlen, sondern es sind immer Menschen damit verbunden und ihre ganz persönlichen Sorgen. Deshalb wollen wir in Oberösterreich die Zusammenarbeit zwischen den Häusern stärken und ausbauen“, betont die Gesundheitsreferentin, LH-Stv. Christine Haberlander (ÖVP).

Schneller zurück im Arbeitsprozess
„Diese Kooperation ist ein Best-Practice-Beispiel für trägerübergreifende Zusammenarbeit. Wir stellen die Versorgung der Patientinnen und Patienten in den Mittelpunkt. Jeder Eingriff, der früher stattfindet, ermöglicht eine schnellere Rückkehr in den Arbeitsprozess sowie in das selbstbestimmte Privatleben“, sagt Leonhard Zauner, Vorsitzender des AUVA-Landesstellenausschusses Linz.

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