Obwohl im oberen Bereich des Kasbergs die Bedingungen zum Skifahren noch optimal sind, führten die frühlingshaften Temperaturen nun zu einer Absage in einer anderen Sportart. Denn für das Kasberg Inferno, ein Mountainbike-Down-Hill-Rennen, reicht die Schneelage nicht aus.
Aufgrund der frühlingshaften Temperaturen ist es nicht die allzu große Überraschung, aber die nächste Auflage des für Sonntag geplanten Kasberg Infernos muss abgesagt werden. Denn obwohl es sich dabei um ein Mountainbike-Rennen handelt, gilt: Kein Schnee, kein Rennen. „Im oberen Bereich des Kasbergs geht es noch hervorragend zum Skifahren, aber im unteren für uns relevanten Bereich geht es sich leider nicht aus“, betont Veranstalter Fritz Hüthmayr.
Abfahrt zu gefährlich
Das größte Problem bei Schneemangel? „Wir haben mehrere Stellen, die wir mit Netzen absperren müssen – und die können wir in die Erde nicht einbringen. Das wäre dann zu gefährlich, wenn man die Strecke mit Renntempo runterbrettert und seitlich geht ein ungesicherter Steilhang runter“, so Hüthmayr.
Format überdenken?
Besonders bitter: Witterungsbedingt ist es bereits die zweite Absage binnen drei Jahren. „Man muss das Format überdenken, vielleicht muss man in Zukunft anstatt eines Down-Hill-Rennens im oberen Bereich einen Dual Slalom andenken“, sagt Hüthmayr. Nachsatz: „Aber dann wäre es halt nicht mehr das Kasberg Inferno. Der Massenstart und die spektakuläre Abfahrt zeichnen uns aus!“
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