Der steirische Leiterplattenhersteller AT&S war im Vorjahr der große Gewinner an der Wiener Börse. Chef Michael Mertin, seit Mai 2025 im Amt, will jetzt mit Stromversorgungseinheiten für Datenzentren wachsen und steigt auch in die Rüstungsindustrie ein. Der Umsatz soll rasch auf über zwei Milliarden Euro steigen.
„Krone“: Herr Mertin, Sie sind seit 1. Mai Chef des börsennotierten Leiterplattenherstellers AT&S. Seit damals hat sich der Kurs mehr als verdoppelt. Warum?
Michael Mertin: Aus drei wesentlichen Gründen: Erstens greifen unsere Effizienz- und Kostensenkungsmaßnahmen. Wir haben nicht nur Personal-, sondern auch im Einkauf Kosten gesenkt. Zweitens zieht der Markt spürbar an, die Nachfrage steigt. Und drittens entwickeln wir jetzt gemeinsam mit unseren Kunden Innovationen und sind in neue, zukunftsträchtige Geschäftsfelder eingestiegen.
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