Schreckmoment am Freitag an einer berufsbildenden höheren Schule im Westen von Innsbruck: In einem Klassenzimmer wurde plötzlich Pfefferspray versprüht. Mehrere Personen klagten über Reizungen und Atembeschwerden, fünf von ihnen mussten sogar in die Klinik gebracht werden. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften rückte an.
Am Freitagvormittag ging der Notruf ein: Mehrere Schüler klagten plötzlich über stark brennende Augen, Husten und Atemprobleme. Rasch stellte sich heraus, dass in einem Klassenzimmer Pfefferspray versprüht worden war. Innerhalb kürzester Zeit standen Rettungskräfte, Feuerwehr und Polizei im Einsatz.
Insgesamt 23 Personen waren laut Rotem Kreuz betroffen. Fünf von ihnen erwischte es schwerer. Sie wurden zur weiteren Abklärung in die Innsbrucker Klinik eingeliefert.
Polizei geht von jugendlichem Leichtsinn aus
Die Polizei nahm umgehend Ermittlungen auf. Laut ersten Erkenntnissen gehen die Beamten derzeit davon aus, dass das Pfefferspray aus jugendlichem Leichtsinn in der Klasse versprüht wurde. Ein Schüler wollte den Spray offenbar einfach ausprobieren.
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