Die Volkshochschule (VHS) Salzburg muss nach dem Verlust eines Großauftrags weitreichende Restrukturierungsmaßnahmen einleiten. Für einen Teil der Mitarbeiter hat das drastische Folgen: Sie verlieren ihre Jobs.
Laut Geschäftsführung kam die VHS bei einer Ausschreibung für das ÖIF-Startparket, ein zentrales Förderinstrument für die Integration von Zuwanderern, nicht mehr zum Zug. Den Zuschlag erhielt ein deutlich günstigerer Anbieter. Die Folgen für die VHS sind drastisch, weil das Projekt ein Fünftel des gesamten Geschäfts darstellte.
„Dafür sind leider auch Kündigungen von rund einem Viertel der 45-köpfigen Belegschaft unausweichlich, heißt es in einer Aussendung. „Dieser Schritt ist für uns außerordentlich schwierig und bricht uns fast das Herz.“ Die Mitarbeiter seien das Herzstück ihrer Integrationsarbeit und haben über Jahre eine unschätzbare Brücke mit viel Idealismus und Engagement für viele Menschen in der Gesellschaft gebaut. „Wir bedauern diesen Schritt zutiefst“, so die Direktorin Dr. Nicole Slupetzky. Sie spricht von einem extremen Preisdruck im Förderbereich.
Die VHS wird nun eine Meldung an das Frühwarnsystem des Arbeitsmarktservice (AMS) vornehmen. Der Betriebsrat sei bereits informiert und eingebunden, heißt es weiter. Strategisch wolle man sich künftig wieder auf das Kerngeschäft konzentrieren.
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