Einbruch in Kirche

Empörung in Kärnten: Muslim entweihte Marienstatue

Kärnten
06.03.2026 14:00

Jeden Tag besucht eine 80-jährige Kärntnerin ihre Kirche in der Wörtherseegemeinde Velden. Vor vier Jahren traute sie ihren Augen kaum – die Muttergottes-Statue war entweiht, die Krone vom Kopf gerissen und verschwunden. Die Polizei konnte DNA-Spuren sicherstellen, die nun den Täter überführten – einen Ägypter.

„Ich war nur in der Kirche, um mich umzuschauen, während ein Arbeitskollege gebetet hat“, erzählt der 50-jährige Pizzakoch. „Es ist ein schönes Haus, aber ich bin Muslim, deswegen interessiert mich das eigentlich nicht weiter.“ Er habe sich der Marienstatue auch nicht weiter genähert, beteuert er, dass er gar nichts getan habe.

Tatortspuren erzählen aber eine andere Geschichte: Als eine fleißige Kirchgängerin vor vier Jahren als Erste in den frühen Morgenstunden wieder im Gotteshaus war, um nach dem Rechten zu sehen, entdeckte sie, dass das Gitter vor dem Altar aufgebrochen war und eine Eisenstange daneben lag. Die Marienstatue war beschädigt – ihr fehlte die Krone. Auf der Stange konnte DNA sichergestellt werden, die wohl nur dem Täter gehören kann.

Und es dauerte eine Weile – aber vor wenigen Wochen ging der Polizei nach einer Schlägerei der Pizzakoch ins Netz. Und so musste sich dieser vor Richter Gernot Kugi am Landesgericht Klagenfurt nicht nur wegen einer Auseinandersetzung mit einem Arbeitskollegen, sondern auch wegen des Einbruchsdiebstahls in die Kirche verantworten.

Höflichkeiten beim Urteil
Aufgrund der Beweise fiel das Urteil rasch: ein Jahr Haft, zehn Monate davon allerdings bedingt – in 17 Tagen kann der Mann das Gefängnis in Klagenfurt wieder verlassen. „Danke“, sagt er artig und wünscht den Anwesenden im Gerichtssaal auch noch einen schönen Tag.

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