Austria Klagenfurts finanzielle Not bleibt riesengroß. Laut dem Kärnten-Leiter der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK), Johann Lintner, ist aktuell ein Insolvenzeröffnungsverfahren gegen den Zweitligisten anhängig.
Es wird düster im Hause Austria Klagenfurt – wie der Leiter der Landesstelle Kärnten der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK), Johann Lintner, der „Krone“ erklärt: „Es ist aktuell ein Insolvenzeröffnungsverfahren bei Gericht anhängig, das wurde mir im Haus mitgeteilt. Wir sind dem Verein mit Ratenzahlungen bisher sehr entgegengekommen. Jetzt aber gibt es eine nächste Frist – die muss eingehalten werden. Eine weitere Fristerstreckung kann ich mir nicht vorstellen.“
Frist gesetzt
Laut „Krone“-Infos soll diese mit 5. Jänner 2026 um Mitternacht geendet sein. Wird der fällige Betrag nicht überwiesen (dieser soll im hohen sechsstelligen Bereich liegen), droht die Insolvenz. „Wenn Liquidität vorhanden ist, geht es weiter, wäre es machbar. Es sieht aber nicht sehr gut aus“, sagt Lintner und betont: „Es gibt auch andere Gläubiger.“
Ein Insolvenzverfahren ist noch nicht eröffnet worden – das wird vom Gericht geprüft. „Letzten Endes entscheidet die Richterin“, so Lintner.
„Richterin entscheidet“
Auf die zweite Anfrage der „Krone“ bei Gerhard Engl, dem Steuerberater der Violetten, heißt es bezüglich der Frist und einem drohenden Insolvenzantrag: „Die Richterin wird entscheiden. . .“
Die ÖGK soll laut „Krone“-Infos bereits im Oktober 2025 einen Insolvenzantrag gestellt haben. Engl dazu: „Ja, der Beschluss wurde uns im November zugestellt.“
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