Nach der vorgezogenen Bürgermeisterwahl in Wolfsberg beginnt in der Volkspartei die personelle Weichenstellung für die Gemeinderatswahlen 2027. Eine interne Mitgliederbefragung soll nicht nur über künftige Funktionen innerhalb der Partei entscheiden, sondern auch Einfluss auf die Reihung der Gemeinderatsliste und die Bürgermeisterkandidatur haben. Die „Krone“ kennt die Ergebnisse.
Insgesamt 17,5 Prozent der Stimmen erhielt der Wolfsberger ÖVP-Stadtrat Josef Steinkellner bei der Bürgermeisterwahl im September. Mit einem enormen Vorsprung landete der SPÖ-Kandidat Alexander Radl auf Platz eins, und folgte damit, wie berichtet, dem verstorbenen Stadtchef Hannes Primus nach. Aber bereits 2027 wird wieder gewählt, und dann wird vermutlich auch ein FPÖ-Kandidat antreten – aus Respekt gegenüber dem verstorbenen Bürgermeister haben die Freiheitlichen in Wolfsberg ja auf ein Antreten verzichtet.
In Vorbereitung darauf hat die ÖVP eine interne Mitgliederbefragung durchgeführt, „um alle Parteimitglieder in die Entscheidung einzubinden“, wie die ÖVP-Landeszentrale auf „Krone“-Anfrage bestätigt. Die Gemeinderatsliste für die Wahlen 2027 soll sich an diesem Ergebnis orientieren, auch wer als Bürgermeisterkandidat ins Rennen zieht, soll so entschieden werden.
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