Ein in Wien lebender Base-Jumper ist am Montag nach einem Sprung vom Berg Brento im norditalienischen Trentino ums Leben gekommen. Ein Begleiter filmte zunächst die tragische Aktion und setzte schließlich sofort einen Notruf ab. Jede Hilfe kam allerdings zu spät.
Der 44-jährige Base-Jumper befand sich in Begleitung eines Freundes, der den Sprung filmte, als er vermutlich die Kontrolle verlor und an einem steilen Hang der darunterliegenden Felswand abstürzte, wie die Rettungseinheiten bestätigten. Der Begleiter setzte den Notruf über die europaweite Notrufnummer 112 ab.
Die zentrale Leitstelle alarmierte einen Rettungshubschrauber, der den Basejumper bei einem ersten Überflug lokalisierte. Ein Hubschrauberretter und das medizinische Team wurden daraufhin per Seilwinde abgesetzt, konnten jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen. Der Leichnam wurde anschließend per Hubschrauber in die Ortschaft Gaggiolo di Dro ausgeflogen.
Nicht die erste Tragödie
Täler im Trentino sind wegen der starken Winde bei Basejumpern besonders beliebt. Immer wieder ereignen sich dort tödliche Stürze. Am 1. Jänner war ein slowenischer Basejumper auf dem Berg Cima Capi zwischen dem Ledrotal und dem Gardasee tödlich verunglückt. Kurz nach dem Sprung prallte der 29-jährige Mann gegen den oberen Teil einer steilen Wand und blieb an dieser mit dem Schirm an zwei Sträuchern vertikal auf einer Höhe von etwa 600 Metern hängen.
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