Ein Milliardenprojekt, dessen Realisierung Jahrzehnte dauert – es hat naturgemäß viele Väter und Mütter. Wenn nun morgen nach 30 Jahren Planungs- und Bauzeit die Koralmbahn samt dem Herzstück, dem mit 33 Kilometern sechstlängsten Eisenbahntunnel der Welt zwischen der Weststeiermark und dem Kärntner Lavanttal feierlich eröffnet wird, dann gratulieren hier die politischen Nach-Nach-Nachfolger jener, denen dieses Jahrhundertprojekt zu verdanken ist.
Im „Ehrenzug“ werden unter anderem Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Bundeskanzler Christian Stocker und die Landeshauptleute Mario Kunasek und Peter Kaiser Platz nehmen.
Die Weichen gestellt und Spaten gestochen haben dereinst ganz andere Politiker: die Landeshauptleute Jörg Haider (FPÖ/BZÖ) in Kärnten und Waltraud Klasnic (ÖVP) in der Steiermark. Die entscheidende Rolle Haiders für die Realisierung der Koralmbahn lobte im „Krone“-Interview sogar sein roter Nach-Nachfolger Peter Kaiser.
Haider machte in der schwarz-blauen Koalition ab 2000 als FPÖ- und später BZÖ-Chef mächtig Druck. „Seine“ Infrastrukturminister Gorbach und später Forstinger wussten, was sie zu tun hatten.
So ist diese neue Bahnstrecke, bei der heute Türkis-Schwarze, Rote, Grüne und Blaue feiern, vor allem Haider zu verdanken. Ohne seinen Einsatz würden die Züge von Graz nach Klagenfurt und retour weiter drei Stunden statt 41 Minuten benötigen.
Ehre, wem Ehre gebührt.
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