04.03.2014 16:09 |

3.601 Untergetauchte

Jeder fünfte Asylwerber ist spurlos verschwunden

Alarmierende Zahlen: Laut einer aktuellen Statistik, die der "Krone" vorliegt, sind von 17.503 in unser Land gekommenen Asylwerbern des Jahres 2013 exakt 3.601 Menschen irgendwo in Österreich untergetaucht beziehungsweise spurlos verschwunden - das ist jeder Fünfte.

Das Ende ihrer Verfahren wollen viele Flüchtlinge offenbar gar nicht erst abwarten - sie tauchen bereits kurz nach ihrer Einreise in dem aus ihrer Sicht "gelobten Land Österreich" unter und leben fortan als "U-Boote" im Untergrund weiter. FP-Abgeordneter Harald Vilimsky versteht die Welt nicht mehr: "Diese Zahlen belegen einmal mehr den vorherrschenden Asylmissbrauch, denn echte Flüchtlinge würden nicht untertauchen."

Die Konsequenzen eines "ungerechtfertigten Entfernens aus der Erstaufnahmestelle" Traiskirchen in Niederösterreich für Erwischte sind laut dem Innenministerium allerdings fatal: Sie reichen von der Einstellung des Verfahrens über die Erlassung eines Festnahmeauftrages bis hin zur Anordnung der Schubhaft.

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