Emmanuel Macron hat einen unliebsamen Rekordwert erreicht: Nur noch elf Prozent der Bevölkerung stimmen der Arbeit des Staatschefs zu – der niedrigste je für einen französischen Präsidenten gemessene Wert.
Damit erreichte Macron laut einer aktuellen Umfrage für die Zeitung „Le Figaro“ den bisher niedrigsten je für einen französischen Präsidenten gemessenen Wert. Diesen Spitzenplatz verbuchte bislang sein Vorgänger François Hollande im November 2016.
Politikwissenschafter Bruno Cautrès erklärte die extrem niedrigen Zustimmungswerte mit den innenpolitischen Turbulenzen in Frankreich.
Hierfür machten viele Bürger Macron verantwortlich, da er nach der Europawahl im Juni 2024 die Nationalversammlung aufgelöst und Neuwahlen auf den Weg gebracht hatte. Auf internationaler Bühne verkörpere Macron nicht mehr „unangefochtene Führungsstärke“, da die Bühne von US-Präsident Donald Trump dominiert werde.
Bald einstimmige Zustimmungswerte?
Angesichts dieser Entwicklungen könnte Macron der erste französische Präsident mit einstelligen Zustimmungswerten werde. In diesem Fall würde aus dem bereits heute „tiefgreifenden und strukturellen“ Bruch mit der Öffentlichkeit im Land ein „vollständiger“, fügte Politologe Cautrès an.
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