In der Nacht auf Freitag fuhr ein Auto in Pörtschach (Kärnten) auf Bahngleise auf – und war dort nicht mehr wegzubekommen! Als der Güterzug den Wagen erfasste, kam es noch zu einem Brand.
Auf der Moosburger Straße in Pörtschach lenkte am Freitag gegen 1.30 Uhr ein 55-Jähriger aus dem Bezirk Klagenfurt sein Auto. Aus bisher unbekannter Ursache fuhr er rechts auf die Gleise des Bahnübergangs auf, sodass sein Wagen manövrierunfähig war.
Zwei Passanten (33 und 42 Jahre alt) wurden auf die Panne aufmerksam und versuchten, gemeinsam mit dem Lenker das Auto von den Gleisen zu schieben.
Lokführer konnte Zug nicht mehr anhalten
Dabei schlossen sich die Schranken des Bahnübergangs. Das Tiro versuchte, den herannahenden Zug mittels Handytaschenlampen auf sich aufmerksam zu machen. Dem Lokführer war es aber nicht mehr möglich, den Güterzug rechtzeitig abzubremsen. Die auf dem Bahnübergang befindlichen Personen verließen rasch den Gleisbereich.
Der Zug kollidierte mit dem am Bahnübergang stehenden Auto, das sofort zu brennen begann. Der Brand breitete sich auf dem umliegenden Lärmschutzzaun eines benachbarten Anwesens aus. Auch eine Bahnschranke der ÖBB, ein Waggon des Zuges, eine Ampel sowie der Gehsteig der Gemeinde Pörtschach wurden beschädigt.
Die Feuerwehreinsatzkräfte hatten die Situation rasch unter Kontrolle.
Pörtschachs Gemeindefeuerwehrkommandant Klaus Gruber
Pkw brannte aus
Der Pkw brannte vollständig aus, am Zug entstand durch die Kollision erheblicher Sachschaden. Personen wurden aber nicht verletzt. Im Einsatz standen die FF Pörtschach, Pritschitz und Krumpendorf mit 40 Personen. Ein durchgeführter Alkotest am Lenker verlief negativ.
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