09.12.2013 18:14 |

Ins Tal getrieben

Zehn Tiere auf über 2.000 Metern in Tirol gerettet

Jene zehn Tiere, die Ende November von Tourengehern auf einem Kamm unterhalb der Bretterwandspitze im Gemeindegebiet von Matrei in Osttirol in einer Höhe von rund 2.000 Metern entdeckt wurden, sind am Montag gerettet worden. Die neun Ziegen und das Schaf wurden von drei Viehtreibern und einem Hirtenhund ins Tal getrieben.

Der Einsatz dauerte mehrere Stunden. Das "Rettungsteam" sowie der Besitzer der Tiere waren am Vormittag von einem Polizeihubschrauber zur Bretterwand auf rund 2.400 Meter Höhe geflogen worden. Durch die richtige Anflugrichtung seien die Tiere schließlich laut Exekutive aus der Bretterwand herausgekommen.

Am späten Nachmittag trafen die Ziegen und das Schaf dann im Stall ihres Besitzers ein. Ein Abtransport der Tiere aus dem Absturzgelände sei aufgrund starker Windböen nicht möglich gewesen, hieß es.

Tiere übernachteten unter Felsvorsprüngen und in Höhlen
Vor acht Tagen hatte das Land Tirol mitgeteilt, dass die Tiere den ursprünglichen Standort in der Bretterwand Richtung darunterliegende Waldgrenze verlassen hatten. Eine Rettung sei nicht nötig gewesen, da die Ziegen und das Schaf dort ausreichend Futter und Flüssigkeit zur Verfügung hatten. Über Nacht hatten sich die Tiere unter Felsvorsprüngen und in Höhlen aufgehalten.

Von einem Hubschraubereinsatz hatte man ursprünglich abgesehen, weil ein Verspringen und Flüchten der Tiere in steileres und lawinengefährdetes Gelände befürchtet worden war.

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