Kamera filmte mit
Vulkan spuckt Aschewolke 2000 m in den Himmel
Eine Überwachungskamera hat jenen Moment aufgenommen, an dem der Vulkan Sakurajima in Japan am Wochenende neuerlich ausgebrochen ist und eine mehr als zwei Kilometer hohe Aschewolke in den Himmel gespuckt hat.
Eine Überwachungskamera hat jenen Moment aufgenommen, an dem der Vulkan Sakurajima in Japan am Wochenende neuerlich ausgebrochen ist und eine mehr als zwei Kilometer hohe Aschewolke in den Himmel gespuckt hat.
Bei der Eruption am Sonntagabend, um 20.04 Uhr Ortszeit handelt sich um den bereits 31. explosiven Ausbruch des Sakurajima in diesem Jahr, dessen erhöhte Aktivität weiterhin anhält.
Einer der aktivsten Vulkane Japans
Der Sakurajima ist der aktivste Vulkan Japans, für seine häufigen und starken Ausbrüche bekannt und eine Touristenattraktion. Er liegt auf der Insel Kyushu, ganz im Süden des japanischen Inselarchipels, und bildet eine Halbinsel in der Bucht von Kagoshima.
In der gleichnamigen Stadt, die in rund acht Kilometer Entfernung gegenüber dem Vulkan liegt, lebt rund eine halbe Million Menschen. Um den Sakurajima herum wurden Betonkanäle und Blockaden errichtet, um die gefährlichen Lahare (Schlammströme, Anm.) und Pyroklastischen Ströme umzuleiten, die es hier immer wieder gibt.
Japan liegt am westlichen Rand dem Pazifischen Feuerring, einem Vulkangürtel, der den Pazifischen Ozean von drei Seiten umgibt und sich über zahlreiche Länder erstreckt. Etwa zwei Drittel aller Vulkanausbrüche des und rund 90 Prozent der Erdbeben weltweit gehen auf dieses Gebiet zurück.
Hohes Gefahrenpotenzial für Anwohner
Da der Sakurajima zu den sogenannten explosiven Subduktionszonen-Vulkanen gehört, geht von ihm ein erhebliches Gefahrenpotenzial für die Anwohner von Kagoshima aus. Die Situation hier erinnert an den Vesuv im Golf von Neapel.
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