Stimmen zum Spiel

GAK: „Die Belohnung müssen wir uns erst verdienen“

Bundesliga
29.08.2026 20:22
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

„Es war von Anfang bis zum Ende eine sehr gute geschlossene Mannschaftsleistung, die Belohnung müssen wir uns erst verdienen“, sagte GAK-Coach Gerald Scheiblehner nach dem 0:0 seiner Truppe gegen den WAC. Hier die Stimmen zum Spiel ...

Der GAK ist am Samstag bei der Premiere von Neo-Trainer Gerald Scheiblehner trotz langer numerischer Überlegenheit nicht über ein 0:0-Heimremis gegen den WAC hinausgekommen. Die Grazer holten damit zwar ihren vierten Punkt, erzielten aber in ihrem fünften Saisonspiel in der Fußball-Bundesliga zum vierten Mal kein Tor. WAC-Kapitän Nicolas Wimmer hatte wegen Handspiels früh die Rote Karte gesehen (15.). Im zweiten Samstag-Spiel empfängt Meister LASK ab 19.30 Uhr den SCR Altach.

Gerald Scheiblehner (GAK-Trainer): „Wir haben sehr gut ins Spiel gefunden, eine sehr gute Energie am Platz gehabt, uns etwas zugetraut, mit Überzeugung Fußball gespielt. Die Rote Karte vom Gegner haben wir erzwungen, weil wir viel in die Tiefe gespielt haben. Wir waren sehr fleißig und haben trotz Überzahl sauber weitergespielt. Die Mannschaft hat erkannt, dass sie dranbleiben muss und sich unglaublich viele Chancen erarbeitet. Der Tormann plus viel Glück für den WAC haben unseren Sieg verhindert. Ich denke, dass wir mit der Leistung topzufrieden sein können. Wichtig ist, dass wir kein Gegentor bekommen haben, das haben wir gemeinsam verhindert. Es war von Anfang bis zum Ende eine sehr gute geschlossene Mannschaftsleistung, die Belohnung müssen wir uns erst verdienen.“

Thomas Silberberger (WAC-Trainer): „Es war insgesamt ein absolut glücklicher Punkt für uns, wir haben uns aber selbst in dieses Schlamassel gebracht. Insbesondere in den ersten 15 Minuten haben wir die nötige Intensität vermissen lassen, waren nicht scharf genug. Es gab sehr viele Standardsituationen, wir haben keine Entlastung geschafft. Nach der Pause haben wir etwas höher geschoben, um mehr Entlastung zu haben. Dadurch ist es etwas besser geworden. Wir brauchen in dem heutigen Spiel über die spielerische Komponente nicht diskutieren. Es war ein Spiel geprägt von hoher Intensität, enorm vieler Zweikämpfe, vielen Nickligkeiten. Wir haben gefühlt 100 Flanken super wegverteidigt, gefightet wie die Löwen. Es ist ein Punkt, übermorgen fragt keiner mehr, wie er zustande gekommen ist.“

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