Prorussisch gedrillt
8 von Moskau verschleppte Kinder „wieder zu Hause“
Acht von russischen Beamten verschleppte, ukrainische Kinder sind „wieder zu Hause“, teilte eine Beraterin des Stabschefs von Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj mit. Nach ihrer brutalen Entführung mussten sie in einem Waisenhaus prorussischen Patriotismusübungen teilnehmen.
Die Kinder seien während einer Behandlung im Krankenhaus auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim gewaltsam entführt worden. Ihre Mütter seien gezwungen worden, sie in ein Waisenhaus zu geben, erklärte die Beraterin Darina Zariwna.
Rückkehr im Rahmen des Programms „Bring Kids Back“
Dort seien die Kinder schikaniert worden – nun kamen sie im Rahmen des Programms „Bring Kids Back“ gerettet worden. Zariwna nannte keine Details über die Rettung der Kinder oder wo sie sich jetzt befinden. Von den russischen Behörden gab es bisher keine Stellungnahme.
Der Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) hat den russischen Machthaber Wladimir Putin im März 2023 wegen Kriegsverbrechen zur Fahndung ausgeschrieben. Der Gerichtshof beschuldigt ihn, verantwortlich für die Deportation Tausender ukrainischer Kinder und die erzwungene Überführung von Ukrainern in die Russische Föderation zu sein.

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