Die Feuerwehr appelliert, Batterien unbedingt fachgerecht zu entsorgen. Was passieren kann, wenn man das nicht macht, hat zuletzt eine Fast-Katastrophe in St. Pölten gezeigt.
Immer mehr Geräte kommen ohne Stromstecker aus und werden stattdessen über Akkus betrieben. Für die Nutzer ist die kabellose Nutzung zwar bequem, die Batterien erreichen aber irgendwann das Ende ihrer Lebenszeit. Und wohin dann damit?
Auf jeden Fall nicht einfach in den nächstbesten Müll, wie ein aktueller Feuerwehreinsatz in St. Pölten nun wieder deutlich gezeigt hat. Denn dort wurde in beinahe letzter Sekunde noch ein größerer Schaden durch das rasche Handeln aufmerksamer Mitarbeiter der Müllabfuhr verhindert.
Plötzlich stieg Rauch auf
Sie waren gerade mitten in einer Siedlung im Stadtteil Pottenbrunn unterwegs, als sie Rauch aus dem hinteren Teil ihres Fahrzeugs aufsteigen sahen. Da darin das bereits gesammelte Altpapier gelagert war, läuteten alle Alarmglocken. Der Abfall wurde sofort auf die Straße geleert, um eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern.
Daraufhin konnte nicht nur der Brand schnell bekämpft, sondern auch der Verursacher ausfindig gemacht werden. Mitten unter den Karton- und Papierresten befand sich nämlich ein abgebrannter Akku eines Staubsaugers, der – wenn er nicht schon vorher defekt war – vermutlich bei der Entsorgung beschädigt worden und aufgrund einer chemischen Reaktion in Flammen aufgegangen war.
„Wir helfen jederzeit, aber...“
„Wir sind bereit, rund um die Uhr zu helfen. Doch Einsätze wie dieser sind vermeidbar, wenn gefährliche Abfälle wie Batterien oder Akkus ordnungsgemäß entsorgt werden“, verweist die Feuerwehr auf Wertstoffsammelzentren, bei denen diese Abfälle kostenlos abgegeben werden können.
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