Eiskalt abgezockt wurde eine Tirolerin von einer vermeintlich guten Web-Bekanntschaft. Der unbekannte Täter brachte die 29-Jährige dazu, in Kryptowährung zu investieren. Die Frau machte dafür mehr als 100.000 Euro locker. Das Geld überwies sie jedoch auf eine Scheinplattform.
Bereits Mitte Oktober hatte die 29-Jährige aus dem Bezirk Innsbruck-Land über eine Dating-App einen Mann kennengelernt. Relativ rasch dürfte die Einheimische der Web-Bekanntschaft blind vertraut haben. Und das wurde der Frau zum Verhängnis.
Geld landete auf Fake-Plattform
Der Unbekannte hatte ihr erklärt, wie man durch das Handeln mit Kryptowährungen viel Geld verdienen könne. Er verleitete sie dazu, sich auf einer Internetseite zu registrieren und in Kryptowährungen zu investieren. „Die 29-Jährige transferierte das Geld jedoch auf eine falsche Plattform“, heißt es vonseiten der Polizei.
Plötzlich kamen Fehlermeldungen
Im November und Dezember habe die 29-Jährige mehrmals Geld auf verschiedene Kryptoadressen transferiert. „Als die Frau versuchte, das Geld über die vermeintliche Investment-Plattform zurückzubekommen, erhielt sie Fehlermeldungen“, so die Ermittler weiter.
Jetzt erstattete die Frau Anzeige bei der Polizei. Das Geld – die Rede ist von einem niedrigen sechsstelligen Eurobetrag – ist futsch.
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