In Biberwier kam es am Samstag um 18.50 Uhr laut Polizei zu einem Felssturz. Der Fels in der Größe von einem halben Meter mal einem halben Meter stürzte offenbar auf ein Haus und traf einen Öltank, der daraufhin ausgelaufen ist. Die Straße musste daher gesperrt werden.
Die Einsatzkräfte mussten am Samstag gegen 18.50 Uhr in Biberwier ausrücken. Dort kam es zu einem Felssturz. Oberhalb eines Wohnhauses hatte sich ein 0,5 x 0,5 Meter großer Felsbrocken aus einem Hang gelöst. Beim Herabstürzen durchschlug der Brocken mehrere Baumstämme und flog über einen Fangzaun.
Christoph Bader, Feuerwehr-Kommandant von Biberwier musste bereits auf der Anfahrt Verstärkung rufen: „Auf der Anfahrt haben wir durch die Leitstelle schon erfahren, dass doch etwas Gröberes passiert sein dürfte. Wir haben dann die Feuerwehr Ehrwald mit der Drehleiter nachalarmiert, um uns so einen besseren Überblick zu verschaffen.“
Danach krachte er durch das Dach eines Nebenraumes eines Wohnhauses. Dabei wurde ein Öltank beschädigt. Rund zehn Liter traten anschließend heraus. Die Freiwillige Feuerwehr Biberwier konnte das Öl binden und das restliche Öl aus dem Tank pumpen. „Der Ölaustritt an sich war nicht weiters schlimm, weil der Tank nur am oberen Drittel beschädigt wurde. Der Austritt war minimal, wir haben sicherheitshalber auch noch den Rest beseitigt“, so Bader.
Die Ehrwalder Straße war in diesem Bereich für die Dauer der Aufräumarbeiten für den gesamten Verkehr gesperrt. Verletzt wurde zum Glück niemand. Die Feuerwehren aus Ehrwald und Biberwier standen mit sechs Fahrzeugen und über 30 Florianis im Einsatz. Am Sonntagvormittag verschaffte sich ein Landesgeologe einen Überblick über das Gelände und die Abbruchstelle.
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