21.05.2013 09:39 |

Verkohlte Ruine

John McAfees Anwesen in Belize niedergebrannt

Der ehemalige Wohnsitz von John McAfee im lateinamerikanischen Belize ist völlig niedergebrannt. Auslöser war offenbar ein Buschfeuer, das noch vor Eintreffen der Feuerwehr auf das leerstehende Haus des Softwareentwicklers übergegriffen hatte. McAfee hatte Belize im Dezember fluchtartig verlassen, nachdem er als Verdächtiger wegen des Mordes an seinem Nachbarn Gregory Faull gehandelt worden war.

Das Anwesen stand nach der Flucht McAfees nach Guatemala, von wo aus er in die USA überführt wurde, zum Verkauf. Der Hausverwalter habe wegen des nahenden Buschfeuers zwar die Feuerwehr gerufen, als diese eintraf, war es allerdings bereits zu spät, berichtet die britische Zeitung "The Telegraph".

McAfee: "Meine Befürchtungen waren real"
Vor seiner spektakulären Flucht (siehe Infobox) wurde McAfees Anwesen von den lokalen Behörden gestürmt. Der Softwareentwickler, der mit der gleichnamigen Antivirenlösung zu Wohlstand gelangt war, hatte sich bei der Erstürmung im Sand vergraben und den Behörden so ein Schnippchen geschlagen. In seinem Haus wurden Waffen und Munition gefunden.

Der Zeitung zufolge hat John McAfee angegeben, in keinerlei Zusammenhang mit dem Brand seines ehemaligen Wohnsitzes zu stehen. Er selbst hält den Brand für ein abgekartetes Spiel. "Ich hoffe, das bringt jetzt ans Licht, dass meine Befürchtungen auf der Realität basiert haben", zitiert die Zeitung McAfee, der derzeit in den USA an einem Buch über seine spektakuläre Flucht arbeitet und seine Verfolgung in Belize stets als politisch motiviert bezeichnete. Auch ein Filmprojekt über seine Erlebnisse ist in Arbeit.

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